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Rheinsberg Kammeroper erwartet Besucherrekord
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17:14 10.08.2018
Bei Mozarts „Così fan tutte“ durfte die Kammeroper erstmals im Hof des Rheinsberger Schlosses eine Zuschauertribüne aufbauen. Quelle: Peter Geisler
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Rheinsberg

Die Kammeroper Rheinsberg erwartet ein Rekordjahr. Noch lässt sich vieles nicht ganz genau sagen, schließlich stehen die Vorstellungen vom Wochenende noch aus. Doch alles sieht danach aus, als würden deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr gezählt.

„Sie sehen hier einen sehr zufriedenen Geschäftsführer sitzen“, formulierte es Thomas Falk, der Chef der Rheinsberger Musikkultur-Gesellschaft, gestern bei einem Pressegespräch zur Zwischenbilanz dieses Opernsommers: „Das war wirklich eine tolle Saison.“

Etwa 1000 Besucher mehr als 2017

Thomas Falk rechnet damit, dass sich am Ende rund 14 000 Besucher die Vorstellungen der Kammeroper in diesem Jahr angeschaut haben werden. Das wären etwa 1000 mehr als im vergangenen Jahr.

Am Sonntag geht die diesjährige Spielzeit der Kammeroper zu Ende. Sie hatte schon mit einem Rekord begonnen. Mit 440 jungen Sängern aus 40 Länden hatten sich so viele bei den Vorsingen für das Festival junger Talente beworben wie noch nie. 60 von ihnen bekamen die Chance, in Rheinsberg zu singen.

Für die jungen Sänger soll das Opernfestival ein Sprungbrett sein und für die Besucher in der brandenburgischen Provinz zugleich hervorragende Musik bieten. So war die Kammeroper von Anfang an gedacht. Dem Kammeroperngründer Siegfried Matthias war das immer wichtig, und auch seinem Sohn Frank Matthus lag diese Idee sehr am Herzen.

Ein Sprungbrett für junger Sänger

„Mir war immer eine Atmosphäre der Freundschaft und Kollegialität wichtig“, sagt er. Die jungen Sängerinnen und Sänger sollen in Rheinsberg die Möglichkeit haben, einen professionellen Opernbetrieb kennenzulernen ohne gleich in die Mühlen des späteren Berufslebens mit all seinem Konkurrenzdruck zu geraten.

Vier Jahre lang war Frank Matthus künstlerische Direktor der Kammeroper. Mit dem Ende dieser Saison hört auch er am Sonntag auf. Nicht ganz freiwillig. Frank Matthus hätte schon noch weitergemacht, doch die Gesellschafter – allen voran das Land Brandenburg – haben sich für einen Wechsel entschieden.

Neuer künstlerischer Leiter wird Georg Quander, von 1991 bis 2002 Intendant der Staatsoper in Berlin und später Kulturchef der Stadt Köln. Der 68-Jährige wird in der kommenden Woche zusammen mit der Kulturministerin Martina Münch in Potsdam das Programm der Kammeroper für das kommende Jahr vorstellen.

„Europaweit eines der größten Festivals“

Der Geschäftsführer Thomas Falk hat große Pläne. „Wir sind europaweit eines der größten Festivals“, sagt er. „Wir werden nie wie Bregenz 4000 bis 5000 Besucher am Abend haben, wir werden nie eine Seebühne haben.“ Aber welches andere Opernfestival kann schon vier Produktionen in einer Saison vorweisen?

Erstmals zeigen die Rheinsberger an diesem Wochenende mit „Der kleine Freischütz“ ein Programm extra für Kinder und Familien. Das will Thomas Falk künftig ausbauen. Auch Uraufführungen will er weiter im Programm haben. Das war auch Frank Matthus wichtig. „Nichts ist schlimmer als Langeweile“, sagt er.

Von Reyk Grunow

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