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Rheinsberg Jan-Pieter Rau würde Mitarbeiter befragen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Jan-Pieter Rau würde Mitarbeiter befragen
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16:20 17.12.2018
Die Nachfragen des Innenministeriums betreffen unter anderem den längst abgeschlossenen Ausbau der Paulshorster Straße in Rheinsberg. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Der frühere Rheinsberger Verwaltungschef Jan-Pieter Rau (CDU) will die Kritik nicht auf sich sitzen lassen, dass unter seiner Regie Nachfragen vom Land nicht fristgerecht bearbeitet worden sein sollen. „Wenn es ein Versäumnis gab, dann ist es schlecht“, so der CDU-Mann zu den Vorwürfen seines Nachfolgers Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler). Rau findet aber, dass sich Schwochow lieber den Mitarbeiter vorknüpfen sollte, der für die Belange früher zuständig war und immer noch im Rathaus arbeitet.

„Es muss schon vorher Schreiben gegeben haben“

Zumal er davon ausgeht, dass die aktuelle Aufforderung des Landes, Sachen aus längst vergangenen Zeiten nachzuweisen, nicht die erste war. Sonst wäre das Einschreiben des Innenministeriums direkt an die Stadt gegangen, und wäre nicht – wie jetzt passiert – über die Kommunalaufsicht übermittelt worden. „Es muss schon vorher Schreiben gegeben haben.“ Rau versteht auch nicht, warum es so aufwendig sein sollte, die entsprechenden Belege jetzt nachzureichen, wie Schwochow es behauptet. „Es liegt alles vor. Mann kann es ziehen und hinschicken.“

Land will Nachweise für seine Zuschüsse

Bei den Forderungen des Landes geht es um Bauprojekte, die von Potsdam finanziell unterstützt und bereits vor Jahren abgeschlossen wurden. Um zu überprüfen, ob Rheinsberg für diese rechtmäßig Zuschüsse bekommen hatte, wollte das Ministerium bestimmte Belege sehen. Diese hätte die Stadt eigentlich bis Ende 2014 beziehungsweise Mitte 2015 einreichen sollen (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

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