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Rheinsberg Radweg muss wohl gesperrt werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Radweg muss wohl gesperrt werden
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19:02 28.08.2018
Der Radweg nach Zechlinerhütte. Quelle: foto: peter Geisler
Rheinsberg

 Die Stadt Rheinsberg wird den knapp zehn Kilometer langen Radweg nach Zechlinerhütte wegen dessen schlechten Zustandes vermutlich in Kürze sperren lassen. Das hat überraschend Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB-Freie Wähler) am Montagabend beim Bauausschuss der Stadt angekündigt.

Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt ist die ungeklärte Eigentumsfrage. Erst wenn klar ist, wem die einzelnen Abschnitte des Weges gehören, könne dieser saniert und gegebenenfalls an das Land oder den Bund abgetreten werden, so Schwochow. Der Radweg verläuft direkt an der Bundesstraße B 122.

Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB-Freie Wähler) Quelle: Andreas Vogel

Das Rathaus will den Radweg deshalb vermessen lassen. Aber das wird wohl nicht ganz billig. Schwochow sprach von 70.000 Euro, die die Stadt dafür bereitstellen müsste. Über den „hundsmiserablen“ Zustand der Radwege in und um Rheinsberg klagen immer wieder sowohl Touristen als auch Einheimische. „Es gibt fast überall Wurzelaufbrüche“, beklagte Gastwirt Andreas Endler am Montag.

Die Kehrmaschine reicht nicht

Auch deshalb verhandelt die Stadt Rheinsberg derzeit mit dem Landkreis. Ziel ist, dass im nächsten Jahr zumindest der 7,5 Kilometer lange Radweg nach Dorf Zechlin saniert wird. Die Stadt werde dafür 100.000 Euro bereitstellen, sagte Bürgermeister Schwochow. Notwendig ist allerdings ebenfalls eine Abstimmung mit dem Landesstraßenbetrieb. Darum will sich der Kreis kümmern, der vermutlich das Gros der Kosten übernehmen wird.

Nicht möglich ist es laut Schwochow, dass die Kehrmaschine die Radwege in und um Rheinsberg häufiger als bisher reinigt. Die Kapazität der Maschine reiche nicht aus, da sie lediglich für das Reinigen der Gehwege angeschafft worden sei, so der Bürgermeister.

Von Andreas Vogel

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