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Rheinsberg Rathaus-Bau: Weiteres Ringen um Aufklärung
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00:22 14.09.2018
Thema einer weiteren Sondersitzung: die Rheinsberger Rathaus-Baustelle. Quelle: Frauke Herweg
Rheinsberg

Die inzwischen dritte Sondersitzung zur problematischen Rathaus-Baustelle hat in der vergangenen Woche nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Eigentlich hatten die Stadtverordneten die bisherigen beiden Sondersitzungen auswerten wollen. Dazu kam es nach Darstellung von Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow und SPD-Fraktionschef Sven Alisch jedoch nicht. Die Stadtverordneten führten zunächst eine längere Diskussion darüber, welche Baubeteiligten zu einer Fortsetzung der Sondersitzung geladen werden sollen. Alisch hofft auf einen Termin innerhalb der nächsten drei Wochen.

Der Architekt, Vertreter der Rewoge und des Sanierungsträgers DSK sollen bei der nächsten Sitzung gehört werden. Die SPD-Fraktion, die einen unabhängigen Bausachverständigen zu Rate gezogen hat, will auch diesen Experten zu Wort kommen lassen. Schwochow kündigte an, den von den Stadtverordneten gefassten Beschluss rechtlich zu prüfen.

Unterschiedliche Erwartungen

Schwochow erwartet von einer weiteren Sondersitzung keine neuen Erkenntnisse – schließlich seien alle Beteiligten bereits gehört worden. Alisch will jedoch weiterhin wissen, wie es zu den festgestellten Mängeln auf der Baustelle kommen konnte und wer dafür haftet. „Wir wollen eine deutliche Aufklärung haben.“

Derzeit werden am Rathaus nur noch einige Fassadenarbeiten erledigt. Neue Aufträge können nicht ausgelöst werden, weil die Stadtverordneten das Geld dafür gesperrt haben. Bevor es auf der Baustelle weitergehen kann, muss das Rathaus zunächst neue Verträge verhandeln. Alle bisher verhandelten Verträge seien 2017 ausgelaufen. „Wir haben derzeit keine Grundlage, Firmen auf die Baustelle zu holen“, sagt Schwochow.

Unsichere Zukunft für Haus der Begegnung

Offen ist weiterhin, wo das Haus der Begegnung künftig seine Angebote machen kann. Bis Ende des Jahres muss die Begegnungsstätte ihr jetziges Domizil verlassen. Anders als geplant kann das Haus der Begegnung danach nicht ins Rathaus ziehen, weil das künftige Bürgerzentrum nicht rechtzeitig fertig wird. Schwochow führte am Dienstag weitere Gespräche zur Zukunft des Hauses. Zur Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag will er Genaueres wissen. „Das Ziel muss sein, die Schließung zu verhindern.“

Von Frauke Herweg

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