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Rheinsberg Stadt will Pokale für Ehrenamtler verleihen
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15:24 30.10.2018
Die Handschrift Karl Fulles: So schön sind die Pokale, die die Stadt verleihen will. Quelle: Regine Buddeke
Rheinsberg

Es können viele sein: Die Nachbarin, die einmal pro Woche für die betagte Seniorin die Einkäufe erledigt. Die Frau, die im Pflegeheim regelmäßig einem blinden Bewohner vorliest. Der Schüler, der für den bettlägerigen Mieter dessen Hund Gassi führt. Die Frau, die immer den Kuchen fürs Dorffest backt. Der Rentner, der stets freiwillig die Straße vom Schnee beräumt. Oder der, der sich aus Liebe zur Sache um die Grünanlage im Ortskern kümmert. Also Menschen, die anderen helfen – ohne dafür bezahlt zu werden.

Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember sollen erstmals fünf Rheinsberger für ihr Engagement mit einem Pokal geehrt werden – so stellt es sich Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow vor. Er hat sich dazu mit Ex-Bürgermeister Manfred Richter zusammengesetzt und mit der Keramikmanufaktur Rheinsberg, die sich bereit erklärt hat, die fünf Pokale auch in den Folgejahren zu stiften.

Vorschläge können bis 16. November ans Rathaus gerichtet werden

Die Vorschläge für die, die eher ungesehen ihre guten Taten verrichten, sollen von den Rheinsbergern kommen. Dazu gehören natürlich auch die Ortsteile. Schwochow ruft auf, Vorschläge bis spätestens 16. November im Rathaus einzureichen – per Brief, Email, Telefon oder persönlich. Schön wäre eine kurze Begründung des Vorschlags, damit die Jury – die Mitglieder des Sozialausschusses – eine Entscheidungsgrundlage haben.

„Wir würden uns wünschen, dass viele Vorschläge eingehen: Am besten Menschen, die außerhalb einer sozialen Vereinstätigkeit agieren. Natürlich dürfen aber auch Mitglieder aus Vereinen vorgeschlagen werden“, erklärt Schwochow, der die Idee auch den Stadtverordneten vorstellte. Bei der Sitzung am Montag wurde die Idee weitgehend positiv aufgenommen. Einziger Kritikpunkt war, dass es keine Richtlinien für das Prozedere gibt. Am 21. November soll in der Sitzung des Sozialausschusses über solche diskutiert werden, verspricht der Bürgermeister.

Von Regine Buddeke

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