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Rheinsberg Überraschung bei der Landratsfrage
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Überraschung bei der Landratsfrage
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00:50 20.04.2018
Vier der fünf Landratskandidaten stellten sich im Rheinsberger Jugendclub Pavillon den Fragen der Gäste: Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (parteilos, unterstützt von den Linken), Ralf Reinhardt (SPD), Hans-Georg Rieger (BVB -Freie Wähler – von links nach rechts) Quelle: Andreas Vogel
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Rheinsberg

Mit dieser Frage gegen Ende der Runde hatten die vier Landratskandidaten nicht gerechnet. Mehr als zwei Stunden hatten Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) sowie Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (parteilos, unterstützt von den Linken) und Hans-Georg Rieger (BVB-Freie Wähler) im Rheinsberger Jugendclub Pavillon versucht zu erklären, wofür sie eigentlich stehen und welche Projekte sie anpacken wollen, wenn sie am Sonntag, 22. April, zum Landrat gewählt werden. Die Rede war von besserer Bildung, besseren Verkehrsanbindungen, besseren Beziehungen zum Nachbarkreis Prignitz – und natürlich wurde auch kurz über den bisherigen Lebensweg der Kandidaten gesprochen.

Persönliche Vorlieben

Doch das reichte den Moderatoren des Nachmittags, Eva Luise Schulze (20) und Merlin-Vilhelm Gerndt (19), nicht aus. Sie wollten auch noch etwas von den persönlichen Vorlieben der Bewerber erfahren und dabei zugleich Unterschiede zwischen ihnen deutlich machen. Also sollten die Kandidaten verraten, wer ihre Lieblingsschauspielerin in Hollywood ist.

Für Scherkenbach, der wie aus der Pistole geschossen Meryl Streep nannte, und Reinhardt, der für Julia Roberts schwärmt, fiel die Antwort nicht schwer. Etwas überlegen mussten indes Rieger und Deter. Der CDU-Mann bekannte schließlich, Fan von Whitney Houston zu sein, während der BVB-Freie-Wähler-Kandidat die Schauspielerin Stana Katic nannte, die die Ermittlerin Kate Beckett in der Krimi-Reihe „Castle“ spielt.

Zuspruch für den Kandidaten, der von den Linken unterstützt wird

Mit diesem Bekenntnis war die Runde der vier Kandidaten in Rheinsberg allerdings noch nicht beendet. Weil mit dem Gespräch, das fast drei Stunden dauerte, auch Jugendliche ermuntert werden sollten, am Sonntag zur Wahl zu gehen, sollten die Bewerber zum Schluss preis geben, welchen Kandidaten sie eigentlich wählen würden, wenn sie nicht selbst ihren Hut in den Ring geworfen hätten. CDU-Politiker Deter sprach sich für Scherkenbach aus, dieser für Deter – um für neuen Wind in der Kreisverwaltung zu sorgen, wie beide sagten.

Auch Rieger würde Scherkenbach wählen, nur Amtsinhaber Reinhardt kniff bei dieser Frage und sprach davon, dass er alle drei Kandidaten (Deter, Rieger, Scherkenbach) wählen würde – weil sich diese für die Zukunft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin engagieren.

Von Andreas Vogel

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