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Rheinsberger Edeka nach Brand wiedereröffnet

Supermarkt in der Paulshorster Straße ausgebaut Rheinsberger Edeka nach Brand wiedereröffnet

Im August 2013 war der Edeka-Markt von Orta und Dirk Brehme niedergebrannt. Nach einigem Hin und Her beschloss das Familienunternehmen, den Laden wiederaufzubauen und zu vergrößern. Am Mittwoch war es schließlich so weit – der Andrang war beachtlich.

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Einkauf im neuen Edeka-Markt in Rheinsberg. Für jeden Kunden gab es am Eröffnungstag eine Rose.

Quelle: Mischa Karth

Rheinsberg. Großer Andrang herrschte am Mittwochvormittag im Edeka-Markt von Orta und Dirk Brehme in Rheinsberg. Viele Rheinsberger wollten es sich nicht nehmen lassen, am Tag der Wiedereröffnung selbst in der Paulshorster Straße vorbeizuschauen. Fast zwei Jahre, nachdem der alte Markt durch Brandstiftung zerstört worden war (die MAZ berichtete), öffneten sich an Ort und Stelle erstmals wieder die Supermarkttüren – dahinter: ein ganz neues Gebäude mit erweitertem Sortiment.

Eiszauber zur Feier des Tages

Anlässlich der Wiedereröffnung spendierte die Rheinsberger Eiszauberei am Eingang kostenloses Eis. Von Edeka gab es für jeden Kunden eine Rose als Geschenk. Während Dirk Brehme nach eigener Aussage „nach zwei Jahren Kampf ein Stein vom Herzen gefallen ist“, fiel das Urteil der Kunden überwiegend positiv aus.

„Das haben sie wirklich sehr gut und sauber gemacht“, sagte Heinz Herzberg. In den vergangenen zwei Jahren war der Rheinsberger für den Einkauf gemeinsam mit Frau Bärbel nach Neuruppin oder Wittstock ausgewichen, nun kann er wieder vor Ort einkaufen. „Das ist besonders gut für die älteren Leute“, sagte Herzberg.

Orta und Dirk Brehme in ihrem wiedereröffneten Laden in Rheinsberg

Orta und Dirk Brehme in ihrem wiedereröffneten Laden in Rheinsberg.

Quelle: Mischa Karth.

Karin Meißner ist ebenfalls der Überzeugung, dass die Wiedereröffnung ein Zugewinn ist. „Den Laden brauchen wir, er hat sehr gefehlt“, sagte Meißner. Zugleich ist die Rheinsbergerin der Ansicht, dass das neue Geschäft „fast ein bisschen groß geraten ist. Mir hat der alte Markt auch gereicht.“

Die Größe, sie fiel fast allen Besuchern auf. Eine ausladende Fleisch- und Käsetheke, eine Salat-Bar, ein umfangreiches Getränke- und Weinsortiment, Bäckerei und Café sowie die Post sollen Einheimische und Touristen versorgen. Ob eine Kasse besetzt ist, signalisieren Ampelmännchen. Für Hunde gibt es einen „Hundeparkplatz.“ 41 Mitarbeiter hat der neue Markt, 30 waren im alten beschäftigt gewesen, sagt Dirk Brehme. Verstärkt wolle man künftig regionale Produkte anbieten.

Auch die Camper sind begeistert

„Der Markt bietet eine gute Übersicht“, resümierte Dorothea Kessel. Gemeinsam mit Mann Klaus ist sie regelmäßig in Rheinsberg zum Campen zu Gast. Das Paar aus Karlsruhe kennt den alten Markt noch. „Das Kräuter- und Obstangebot ist sehr groß“, so Kessel. „Alles wirkt frisch und freundlich.“

Großer Andrang herrschte am Mittwochvormittag

Großer Andrang herrschte am Mittwochvormittag

Quelle: Mischa Karth

Dass der neue Markt größer als der alte geworden ist, darüber hatte es in der Stadt durchaus Kontroversen gegeben. Besonders die Händler in der Innenstadt waren mit dem Schritt nicht alle einverstanden. Doch die Bedenken setzten sich am Ende nicht durch. Wohl auch, weil mehr als 2500 Rheinsberger eine Petition für die Wiedereröffnung „ihres“ Edekas unterzeichnet hatten.

Dirk Brehme, der mit seiner Frau auch die Märkte in Neuruppin und Flecken Zechlin führt, betonte noch einmal, dass es wichtig gewesen sei, einen Schnitt zu machen und das Rheinsberger Geschäft extra nicht so einzurichten wie früher. „Das war ja wie ein großer Tante-Emma-Laden mit dem alten Mobiliar und den Emaille-Schildern.“ Man müsse mit der Vergangenheit irgendwann abschließen, so Brehme. Immerhin: Ein paar der Emaille-Schilder haben es auch in den neuen Laden geschafft, sie hängen an einer Seitenwand des Kassenbereichs.

Von Mischa Karth

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