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Rheinsberger Museum gelingt Glücksgriff

Handgeschriebenes Tucholsky-Gedicht Rheinsberger Museum gelingt Glücksgriff

Ein Glücksgriff ist Peter Böthig, dem Chef des Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums, gelungen: Er hat bei einer Auktion in Magdeburg ein Rheinsberg-Buch von Tucholsky ersteigert, das auch ein kleines handgeschriebenes Gedicht des Schriftstellers enthält. Normalerweise kostet so ein Buch inzwischen mehr als 10 000 Euro. Doch Böthig hatte Glück.

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Museumschef Peter Böthig ist froh über sein Schnäppchen.

Quelle: Andreas Vogel

Rheinsberg. Das Kurt-Tucholsky-Museum in Rheinsberg hat eine ganz besondere Ausgabe des „Bilderbuchs für Verliebte“ aus dem Jahr 1921 ersteigern können. Es enthält nicht allein eine Widmung von Tucholsky an seinen Bekannten Willi Schaeffers (1884-1962), der auch Kabarettist war, sondern zudem ein kurzes, handgeschriebenes Gedicht.

„Das ist ganz, ganz selten“, sagte am Dienstag Peter Bö­thig, der Leiter des Tucholsky-Museums. Er war zufällig auf das Angebot eines Auktionshauses in Magdeburg gestoßen und hatte die Sparkasse vorsorglich um eine Sonderspende gebeten. Denn solche Handschriften kosten inzwischen oft mehr als 10 000 Euro. Böthig hatte Glück und erhielt das Buch für 1800 Euro. Im Museum wird künftig ein Faksimile zu sehen sein.

Hinweis: Das Gedicht von Tucholsky lautet: „Wer darf sagen: Ich liebe dich? Der nie in falschem Pathos gemacht hat, der einmal über alles gelacht hat, der gern aus dem Lärm in die Stille entwich, der darf sagen – ich liebe dich.“

Von Andreas Vogel

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