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Rheinsberger Weihnachtsmarkt gut besucht

Jedes Jahr ein bisschen schöner Rheinsberger Weihnachtsmarkt gut besucht

Live-Musik drei Tage lang, viele schön dekorierte Hütten, Rentiere und Weihnachtsmann, Tombola und Holzversteigerung: der Rheinsberger Weihnachtsmarkt entwickelt sich Jahr für Jahr mehr zum Publikumsmagneten.

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Der Weihnachtsmann auf seinem Weg über den Rheinsberger Kirchplatz.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Über der riesigen, lichtgeschmückten Tanne leuchtet ein einziger großer Stern. „Den hat uns der Rheinsberger Weihnachtsmarkt-Fanclub geschenkt“, freut sich Olaf Barufke, der in diesem Jahr mit Tourismus-Chefin Sigune Schmidt-Ulbrich den Weihnachtsmarkt organisiert hat. „Jedes Jahr ein bisschen schöner“, so die Devise der Macher und das kommt sowohl bei Händlern als auch Besuchern gut an. „Das ist ja toll hier“, sagt Angelika Schröder aus Lindow bei ihrem ersten Besuch des Rheinsberger „Hütten-Paradieses“. Da lassen die Händler nichts anbrennen, viele Hütten sind thematisch und aufwändig dekoriert. Keine Hütte gleicht der anderen – weder was das Äußere noch das Angebot betrifft. Nicht ohne Grund – die besten bekommen einen Preis. Am Wildstand der Familie Mischke steht eine mit leuchtenden Rentieren geschmückte Gulaschkanone, bei Daniela Adam von „Lieblingsstücke“ glitzern Geschenke auf dem Dach, passend zu den silbrig verkleideten Innen- und Außenwänden. Lysann Gutenmorgens Cocktail-Hütte zieren riesige Eiswürfel und davor flaniert ein weißer Eisbär – zugegeben kein echter, dafür schüttelt er aber Kinderhände. Für die Jury eine schwere Wahl – letztlich verteidigt der Wildstand seinen Vorjahressieg vor Daniela Adam und einer Manufaktur aus Fürstenberg. Für die Gäste ist es ein Fest, sich durch Glühwein und Leckeres a la schwedische Fischtorte zu schlemmen. „Wir sind fast ausverkauft“, freut sich Rainer Malzahn vom „Laternenhof“ über die Nachfrage nach seinem Zwiebelkuchen, Kirschpunsch und Obstbränden. Für die Kinder gibt es ein nostalgisches Karussell, Bastelstrecken, echte Rentiere und natürlich den Weihnachtsmann, der mit Geschenke-Sack Audienz hielt und ein offenes Ohr für alle Kinder mit Gedichten und Liedern, Sorgen und Wünschen hatte. Auf der Bühne lief von Freitag bis Sonntag ein Non-Stop-Programm: Jazz oder Weihnachtslied, Party-Kracher am Abend und Adventsmusik – die wechselnden Akteure aus Kita und Blasorchester, Entertainer und DJ, Karnevalisten und die Lokalmatadoren Erik und Markus rockten die Bühne zur Freude von Groß und Klein.

„Es war von Anfang an voll, voll, voll“, sagt Bürgermeister Jan Pieter Rau, erfreut über den großen Zuspruch.“ Auch Olaf Barufke schätzt vorsichtig, dass sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat. Daran sind auch sicher die 24 riesigen Pakete schuld, die es bei der Tombola gibt. „Alle 478 Lose verkauft“, ist Ortsvorsteher Sven Alisch stolz. Der Erlös fließt in den geplanten Spielplatz der Prinzenstadt. Die Preise können sich allesamt sehen lassen: De Sitzgruppe aus Eiche geht an das „Gasthaus Junger Fritz“. Ob diese zukünftig in der Schankstube stehen wird, darüber wollte die Juniorchefin noch nicht spekulieren. Für alle anderen ist Abtanzen angesagt: der DJ legt als erstes„Atemlos durch die Nacht“ auf.

Von Regine Buddeke

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