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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberger singen beim Bundespräsidenten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberger singen beim Bundespräsidenten
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02:15 03.10.2015
Joachim Gauck und Daniela Schadt (M.) im Kreise der Ehrengäste aus Rheinsberg. Quelle: Inez Bandoly
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Berlin

Dienstagabend, Schloss Bellevue Berlin. Die Kammeroper Schloss Rheinsberg ist zu Gast bei Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt. Weniges vermöge uns so sehr in den Bann zu schlagen und große Gefühle darzustellen wie die Oper, hieß es zu Beginn in der Ansprache des Staatsoberhauptes. Große Opernhäuser gebe es hauptsächlich in großen Städten. Um ein Opernfestival auf dem Land, mitten in Brandenburg ins Leben zu rufen, müsse man eine Idee haben und die Initiative ergreifen. All das zeichne Siegfried Matthus aus, dem es zusammen mit seinen Mitstreitern gelang, in Rheinsberg mit seinem Schloss das Festival zu etablieren.

Seit 25 Jahren gibt es jetzt die Kammeroper, das Festival sei damit so alt wie die deutsche Einheit „und es ist auch ein besonders schönes Kind der deutschen Einheit“, sagte Gauck vor den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Darunter waren natürlich die Sponsoren und Förderer sowie langjährige Verbündete und Freunde des Festivals.

Im Duett: Alexandra Samouilidou und Georg Bochow Quelle: Inez Bandoly

Beim anschließenden Wandelkonzert überzeugten sechs der 40 Kammeroper-Preisträger dieses Jahrgangs mit drei Programmen. In der Galerie im Erdgeschoss traf Oper auf Jazz. Dem Song „People“ aus „Funny Girl“ verhalf einst Barbara Streisand zu Weltruhm. Die Mezzosopranistin Daria Rositckaia aus Russland stand ihr in nichts nach. Tenor J. Warren Mitchell aus den USA – schon im Sommer der Liebling des Publikums – überzeugte auch im Schloss Bellevue mit seiner außergewöhnlichen Stimme und großer Ausdruckskraft. Mit einer Arie des Cavaradossi aus „Tosca“ warb er eindrucksvoll für den nächsten Kammeroper-Sommer und mit „You are the Sunshine of my Life“ setzte der diesem Konzertteil die Krone auf.

Im Langhanssaal des Schlosses entführten die Koloratursopranistin Alexandra Samouilidou (Griechenland) und der deutsche Countertenor Georg Bochow die Schlossgäste in die Barockzeit. Alejandro Lárraga-Schleske (Mexiko) eröffnete das kleine Mozartkonzert im Festsaal mit der Champagnerarie des Don Giovanni. Victoria Kunze vollbrachte das rekordverdächtige Kunststück, die Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus der „Zauberflöte“ dreimal hintereinander zu singen. Die Pianisten Olav Kröger, Matthias Samuil und Andrei Diakov erwiesen sich wieder einmal als ausgezeichnete Begleiter der Sänger. Beim anschließenden Empfang wurden die Sänger gefeiert, Selfies mit dem Bundespräsidenten gemacht und in den Abend hinein gefeiert.

*Ute Schindler ist Sprecherin der Rheinsberger Kammeroper.

Von Ute Schindler*

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