Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Rheinsbergs Brandschützer schnitten gut ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsbergs Brandschützer schnitten gut ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:32 22.07.2015
Rheinsberg 1 bei der Urkundenverleihung. Quelle: Regine Buddeke
Anzeige
Rheinsberg

Die Urkunden gibt es vom Bürgermeister persönlich. „Das ist eine Frage der Ehre“, so Jan Pieter Rau. Seit seiner sechsjährigen Amtszeit hat er „seine“ Feuerwehr fünfmal beim Kreisleistungsnachweis begleitet. „Ganztägig – nicht nur zum Sektempfang.“ Deswegen lässt er es sich auch nicht nehmen, als Stadtoberhaupt die Menschen zu ehren, die für ihre Stadt im Einsatz sind – wann immer sie gerufen werden. Und im Namen der Stadt Rheinsberg ein Wildschwein zu stiften. „Ich bringe das Essen – habe aber nicht selbst gekocht“, sagt er.

14 Einheiten hat Rheinsberg – fast jeder Ortsteil hat noch seine Wehr, zusammengelegt zu vier Löschzügen. Seit Jahren schon nehmen die Feuerwehrleute am Kreisleistungsnachweis teil. Seit Jahren erfolgt die Ehrung bei einem Fest. Gut 80 Brandschützer und Gäste trafen sich am Freitagabend, um die Ergebnisse des Ende Mai in Grabow stattgefundenen Leistungsnachweises zu feiern.

Rau regt an, dieses Treffen als neue Tradition reihum auch in den anderen Ortsteilen zu veranstalten. „So eine Leistungsschau wird schnell zum Wettbewerb“, sagt der Bürgermeister in seiner Rede. Das sei zwar nicht das Ziel, aber kaum vermeidbar angesichts der Konkurrenz. Die einzelnen Mannschaften haben verschiedene Aufgaben zu lösen: Theorie, Grundtätigkeiten, Knoten und Bunde sowie den Löschangriff. Das Ganze in Bestzeit und möglichst ohne Fehlerpunkte. Die einzelnen Mannschaften starten auf unterschiedlichem Anforderungsniveau: Wer in der Leistungsstufe Silber aufgestellt ist, hat ungleich schwerere Aufgaben als im Bronze-Niveau, Gold ist dann die Königsklasse. In dieser Leistungsstufe starteten in Grabow lediglich fünf Mannschaften, eine davon aus Rheinsberg. Die neunköpfige Mannschaft um Gruppenführer Andreas Rau hat einen ehrbaren vierten Platz geholt.

Ein großes Lob vom ehemaligen Kreisbrandmeister

Von den zehn Silber-Mannschaften gehörten zwei zu Rheinsberg – der 3. Zug West 1 wurde immerhin Drittplatzierter. Und bei den 35 Mannschaften auf Bronze-Niveau zeigten ebenfalls drei Teams der Stadt ihr Können. Etwa Rheinsberg 3: „Vier der sechs Teilnehmer haben gerade erst ihre Ausbildung zum Truppmann absolviert“, lobt Rau. „Grabow war eine tolle Erfahrung“, sagt Sandro Nantke, einer von ihnen. Er ist seit 2007 bei der Feuerwehr und will dabei bleiben. „Bis Gold, wenn ich es schaffe“, sagt der 17-Jährige, der auch in der Jugendwehr aktiv mitmischt.

Der ehemalige Kreisbrandmeister Karl Heinz Köppen, Initiator der Kreisleistungsnachweise, lobte die Brandschützer und den Bürgermeister. „Das ist eine neue Qualität, wie man mit Angehörigen der Feuerwehr umgeht. Das sollte Schule machen“, sagt er.

Stadtbrandmeister Fred Kuball spendiert pro Team eine Kiste Bier: „An den Grundtätigkeiten müssen wir aber noch arbeiten“, moniert er die Fehlerpunkte in gerade dieser Kategorie.

Von Regine Buddeke

Ostprignitz-Ruppin Edis-Ausbildungszentrum spendiert Museum neue Elektro-Anlage - Lehrlingseinsatz im Neustädter Gaswerk

Im Mai hatten elf Lehrlinge der Edis AG sich die Arbeit gemacht, das technische Denkmal Gaswerk Neustadt mit einer neuen Elektro- und Beleuchtungsanlage auszustatten. Jetzt wurde das Ergebnis offiziell übergeben. Dank des Lichts ist nun der jüngste Teil des Museums erstmals richtig erfahrbar.

21.07.2015
Ostprignitz-Ruppin Die Schriftstellerin und Moderatorin Marion Brasch arbeitet am nächsten Buch - Die neue Stadtschreiberin von Rheinsberg

Auch ihr Bruder Peter war mal Stadtschreiber von Rheinsberg. Als die Berliner Schriftstellerin und Moderatorin Marion Brasch die Wohnung der Stadtschreiber in der Prinzenstadt bezog, entdeckte sie dort sein altes Stehpult. „Das hat mich berührt“, sagt sie.

26.08.2017
Ostprignitz-Ruppin Blick hinter die Kulissen von „La Traviata“ - Neuruppiner Schüler bei der Kammeroper

Oper mal anders: 20 Schüler des Neuruppiner Schinkelgymnasiums blickten hinter die Kulissen der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Sie wohnten der Ensemble-Probe für die Verdi-Oper „La Traviata“ bei, plauderten mit den Opernstars von morgen – und waren völlig überrascht, wie viel Arbeit hinter jeder Szene steckt.

17.07.2015
Anzeige