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Rheinsbergs Brandschützer schnitten gut ab

Feuerwehrleute für Teilnahme am Kreisleistungsausscheid geehrt Rheinsbergs Brandschützer schnitten gut ab

Grabow war im Mai. Nun – anderthalb Monate später – wurden Rheinsbergs Brandschützer für ihre erfolgreiche Teilnahme am Kreisleistungsnachweis geehrt: vom Bürgermeister persönlich. Mit dabei war auch der Initiator des alljährlichen Höhepunktes der Feuerwehr: der ehemalige Kreisbrandmeister Karl Heinz Köppen.

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Rheinsberg 1 bei der Urkundenverleihung.

Quelle: Regine Buddeke

Rheinsberg. Die Urkunden gibt es vom Bürgermeister persönlich. „Das ist eine Frage der Ehre“, so Jan Pieter Rau. Seit seiner sechsjährigen Amtszeit hat er „seine“ Feuerwehr fünfmal beim Kreisleistungsnachweis begleitet. „Ganztägig – nicht nur zum Sektempfang.“ Deswegen lässt er es sich auch nicht nehmen, als Stadtoberhaupt die Menschen zu ehren, die für ihre Stadt im Einsatz sind – wann immer sie gerufen werden. Und im Namen der Stadt Rheinsberg ein Wildschwein zu stiften. „Ich bringe das Essen – habe aber nicht selbst gekocht“, sagt er.

14 Einheiten hat Rheinsberg – fast jeder Ortsteil hat noch seine Wehr, zusammengelegt zu vier Löschzügen. Seit Jahren schon nehmen die Feuerwehrleute am Kreisleistungsnachweis teil. Seit Jahren erfolgt die Ehrung bei einem Fest. Gut 80 Brandschützer und Gäste trafen sich am Freitagabend, um die Ergebnisse des Ende Mai in Grabow stattgefundenen Leistungsnachweises zu feiern.

Rau regt an, dieses Treffen als neue Tradition reihum auch in den anderen Ortsteilen zu veranstalten. „So eine Leistungsschau wird schnell zum Wettbewerb“, sagt der Bürgermeister in seiner Rede. Das sei zwar nicht das Ziel, aber kaum vermeidbar angesichts der Konkurrenz. Die einzelnen Mannschaften haben verschiedene Aufgaben zu lösen: Theorie, Grundtätigkeiten, Knoten und Bunde sowie den Löschangriff. Das Ganze in Bestzeit und möglichst ohne Fehlerpunkte. Die einzelnen Mannschaften starten auf unterschiedlichem Anforderungsniveau: Wer in der Leistungsstufe Silber aufgestellt ist, hat ungleich schwerere Aufgaben als im Bronze-Niveau, Gold ist dann die Königsklasse. In dieser Leistungsstufe starteten in Grabow lediglich fünf Mannschaften, eine davon aus Rheinsberg. Die neunköpfige Mannschaft um Gruppenführer Andreas Rau hat einen ehrbaren vierten Platz geholt.

Ein großes Lob vom ehemaligen Kreisbrandmeister

Von den zehn Silber-Mannschaften gehörten zwei zu Rheinsberg – der 3. Zug West 1 wurde immerhin Drittplatzierter. Und bei den 35 Mannschaften auf Bronze-Niveau zeigten ebenfalls drei Teams der Stadt ihr Können. Etwa Rheinsberg 3: „Vier der sechs Teilnehmer haben gerade erst ihre Ausbildung zum Truppmann absolviert“, lobt Rau. „Grabow war eine tolle Erfahrung“, sagt Sandro Nantke, einer von ihnen. Er ist seit 2007 bei der Feuerwehr und will dabei bleiben. „Bis Gold, wenn ich es schaffe“, sagt der 17-Jährige, der auch in der Jugendwehr aktiv mitmischt.

Der ehemalige Kreisbrandmeister Karl Heinz Köppen, Initiator der Kreisleistungsnachweise, lobte die Brandschützer und den Bürgermeister. „Das ist eine neue Qualität, wie man mit Angehörigen der Feuerwehr umgeht. Das sollte Schule machen“, sagt er.

Stadtbrandmeister Fred Kuball spendiert pro Team eine Kiste Bier: „An den Grundtätigkeiten müssen wir aber noch arbeiten“, moniert er die Fehlerpunkte in gerade dieser Kategorie.

Von Regine Buddeke

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