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Ostprignitz-Ruppin Rheuma-Gruppe sucht Unterstützung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheuma-Gruppe sucht Unterstützung
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00:19 13.08.2017
Die Gruppenmitglieder schwören auf ihr Training. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Viel Wassergymnastik, dazu Gummibänder ziehen, Igelbälle rollen, Gehübungen und vor allem Tanz – etwa zweimal die Woche treffen sich die 24 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kyritz der Rheuma-Liga Brandenburg, um mit viel Bewegung und Geselligkeit gemeinsam den Folgen ihrer chronischen Erkrankung entgegenzuwirken.

Von den positiven Wirkungen ihrer Aktivitäten sind die Teilnehmer überzeugt. Doch die Fortsetzung ist derzeit gefährdet. Vor kurzem sah sich der langjährige Übungsleiter der Gruppe Dieter Meißner gezwungen, sein Engagement einzustellen. Seit den Anfängen der Gruppe vor 20 Jahren war er ehrenamtlich mit von der Partie.

Physiotherapeuten oder Sporttherapeuten

Ohne fachkundige Anleitung sieht Ursula Mehls, Sprecherin der Gruppe, deren Fortbestand in ernster Gefahr. Schließlich gehe es nicht nur um den Spaß, sondern um echte Therapie in der Gemeinschaft. „Wir brauchen dringend einen Übungsleiter, einen Physiotherapeuten oder Sporttherapeuten.“ Weil die Gruppe so oft aktiv ist und allein sechsmal im Monat zum therapeutischen Schwimmen in die Bad Wilsnacker Kurklinik fährt, würde sich ein Ruheständler, der die dazu nötige Zeit aufbringen kann, wohl am besten eignen, findet Ursula Mehls. Über eine Aufwandsentschädigung für das Ehrenamt lasse sich reden.

Per Bus nach Bad Wilsnack

Die Gruppe wird von der Rheuma-Liga Brandenburg unterstützt. Die besteht seit 1990 als Selbsthilfeorganisation. Aktuell zählt sie rund 4900 Mitglieder. Neben verschiedenen Beratungsleistungen für die chronisch Kranken bietet sie eben auch das Funktionstraining an, wie es in Kyritz praktiziert wird. Finanziert wird all dies über Mitgliedsbeiträge und Seminargebühren. Für ihre regelmäßigen Fahrten per Bus nach Bad Wilsnack leisten die Kyritzer Mitglieder zusätzliche Beiträge.

Trotz des Aufwandes will niemand aus der Gruppe auf die Treffen verzichten. Schließlich geht es dabei stets gesellig zu. Vor allem aber haben alle die Erfahrung gemacht, dass das Training das Leben mit der Krankheit deutlich erleichtert.

Fachkundige Anleitung fehlt

Umso mehr fehlt derzeit die fachkundige Anleitung, betont Ursula Mehls. „Wir haben schon unsere Fühler ausgestreckt – bisher aber erfolglos.“

Kontakt zur Gruppe über Ursula Mehls, 033979/1 36 64 (abends).

Von Alexander Beckmann

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