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Ostprignitz-Ruppin Richtfest an den Kleinsthäusern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Richtfest an den Kleinsthäusern
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00:19 24.09.2017
Am Freitag wird an den Kleinsthäusern Richtfest gefeiert. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Der Baustart liegt noch gar nicht so lange zurück. Nach Ostern begannen die Arbeiten. Nun wird an den Kleinsthäusern der Hausnummern 105 und 107 in der Kyritzer Weberstraße Richtfest gefeiert. Dazu sind alle Baubeteiligten, Anwohner und andere Interessenten willkommen. Treffpunkt ist am Freitag um 11 Uhr an den Kleinsthäusern.

Nachdem die ersten drei historisch bedeutenden Kleinsthäuser in der Weberstraße fertig gestellt worden waren, nahm die Stadt nun auch die letzten beiden Ruinen in Angriff und rettet sie somit vor dem Verfall. Zunächst mussten die Häuser entkernt werden. Mitarbeiter der Baufirma trugen damals den alten Fußboden ab und transportieren ihn mit Schubkarren aus den Häusern. Zusätzliche Stützpfeiler mussten installiert werden, damit die Häuser, oder das, was von ihnen noch übrig war, nicht zusammenfallen.

Mittlerweile sieht es auf der Baustelle schon ganz anders aus. Die durchlässigen Wände sind verschwunden., wurden durch Mauerwerk ersetzt. Die Dachstühle stehen und werden mit Folie vor Feuchtigkeit und Regenwasser geschützt.

Aus dem Kyritzer Rathaus war zu erfahren, dass in der vergangenen Woche die Grundleitungen verlegt wurden. Am Donnerstag kümmerten sich die Bauarbeiter um den Unterbeton. Zudem entsteht das Wirtschaftsgebäude neben dem Kleinsthaus Nummer 107. Es muss ganz und gar neu aufgebaut werden. Die Stadt Kyritz hat in der Zwischenzeit das Haus mit der Nummer 109 gekauft. Es soll ebenfalls saniert werden. Geplant ist, dass alle Arbeiten im kommenden Frühjahr abgeschlossen sind.

Mit dem Richtfest möchte die Stadt auch den Baubetrieben, die zum größten Teil aus der näheren Umgebung kommen, und den Anwohnern für ihr Verständnis in den vergangenen Monaten danken. Viel Platz ist rings um die Baustelle nicht. Die Klosterstraße – eine Einbahnstraße – ist die einzige Zufahrt zu den Kleinsthäusern. Fast der gesamte Bauverkehr nutzt sie.

Die Mini-Häuser, Buden- oder auch Kleinsthäuser bilden ein ganzes Ensemble in Kyritz entlang der Stadtmauer. Der erste Teil der Gebäude konnte in den vergangenen Jahren dank der Städtebauförderung saniert werden. 800 000 Euro flossen in diesen Bauabschnitt. Die fertigen Häuser werden jetzt touristisch genutzt. Man kann sie als Ferienunterkunft mieten. Pächter ist Andreas Heine vom gleichnamigen Kyritzer Landhotel.

Von Sandra Bels

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