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Pfarrer schlägt letzten Nagel ein

Richtfest an der Kirche Wernikow gefeiert Pfarrer schlägt letzten Nagel ein

Das Dorf Wernikow hat sein Wahrzeichen zurück – die Kirchturmspitze. Freitag wurde Richtfest gefeiert. Pfarrer Björn Borrmann traf den letzten Nagel auf den Kopf. Das Richtfest fand früher als geplant statt. Doch ist noch viel zu tun.

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Pfarrrer Björn Borrmann (4.v.l.) mit Bauleuten und Gemeindegliedern beim Richtfest an der Kirche Wernikow.

Quelle: Christamaria Ruch

Wernikow. Große Freude herrschte beim Richtfest am Freitag Mittag in Wernikow: Die Feldsteinkirche erhielt ihre Turmspitze zurück. Sie ist zugleich „ein Identifikationssymbol für das ganze Dorf“, wie Klaus Mundt von der Initiative Kirche Wernikow den vielen Gästen mitteilte. Zimmermeister Olaf Depkat verlas in luftiger Höhe den Richtspruch. Pfarrer Björn Borrmann von der Gesamtkirchengemeinde Wittstock durfte als Vertreter des Bauherrn den letzten Nagel einschlagen.

Seit Anfang Juni wird die Kirche umfassend saniert. Dazu zählen die Außenhülle von Dach und Kirchenschiff sowie die Turmarbeiten mit neuer Spitze. „Es war ein langer und steiniger Weg bis heute, aber hier arbeitet ein sehr gutes Team“, sagte der den Bau leitende Architekt Christian Kannenberg in seiner Dankesrede an alle Akteure. Und: „Wir gehen davon aus, dass bis Ende des Sommers die Arbeiten abgeschlossen sind.“ Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan. Wie bei einem Schweizer Uhrwerk greifen die vier Gewerke Dachdecker, Gerüstbauer, Maurer und Zimmerleute auf dieser Baustelle ineinander. „Wir konnten deshalb sogar den Termin für das Richtfest um eine Woche vorziehen“, sagte Kannenberg.

Die Kirche in Wernikow erhält mit der neuen Spitze ihre Identität zurück

Die Kirche in Wernikow erhält mit der neuen Spitze ihre Identität zurück.

Quelle: Christamaria Ruch

Sieben Kubikmeter Lärchenholz sind im Turm verbaut. Dies entspricht einem Gewicht von vier Tonnen.

Die neue Kirchturmspitze versteckt sich noch zwischen Bäumen

Die neue Kirchturmspitze versteckt sich noch zwischen Bäumen.

Quelle: Christamaria Ruch

Hinzu kommen 6000 Backsteine im Reichsformat. Diese sorgten dafür, dass der Turm von ehemals 18,97 Meter auf nun 28,5 Meter mitsamt Spitze anwachsen konnte. Während das Turmdach mit Schiefer gedeckt wird, kommen auf das Kirchenschiff Biberschwänze und auf die Apsis Eichenschindeln. Glücklicherweise sind die Schäden an der Holzkonstruktion im Schiff überschaubar. Es handelt sich um Fäule und nicht um den gefürchteten echten Hausschwamm, betonte Christian Kannenberg.

Das nächste Fest an der Kirche ist schon in Sicht, bisher allerdings ohne genauen Termin: Bei der Bekrönungsfeier soll das aufgearbeitete Kreuz mit Kugel wieder an die an gestammte Stelle auf der Spitze zurückkehren. Damit erreicht der Turm seine endgültige Höhe von 31,20 Meter. „Das Eisenkreuz befindet sich in einem relativ guten Zustand“, so der Architekt. Eine Zierrose konnte im Dorf wieder gefunden werden und kehrt dann ebenfalls an das Kreuz zurück, so Kannenberg.

Von Christamaria Ruch

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