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Ostprignitz-Ruppin Riesenrad-Wette zum Stadtfest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Riesenrad-Wette zum Stadtfest
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02:15 12.06.2017
Im Riesenrad vom Frank Domke trübt kein Gestänge die Sicht der Mitfahrer. Sie sitzen in Panorama-Gondeln. Quelle: Privat
Kyritz

Schausteller Frank Domke fordert die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke zum Hanse-Stadtfest mit einer Wette heraus. Er wettet, dass die Bürgermeisterin es nicht schafft, am 30. Juni, dem Stadtfestfreitag, 192 Leute, die Rot-Weiß-Fans oder Kyritz Verbundene sind, auf sein Riesenrad zu bekommen. Nora Görke ist sich sicher, dass das zu schaffen ist und hat die Wette angenommen.

Die Idee für diese Wette hatte der Schausteller. Er baut sein 50 Meter großes Riesenrad beim Kyritzer Hanse-Stadtfest vom 30. Juni bis zum 2. Juli auf dem Kyritzer Wässering-Parkplatz auf. „Wir haben dort erstmals ein so großes Riesenrad zu stehen“, sagt die Kyritzer Kulturchefin Manuela Bismark. Verliert Domke die Wette, spendet er dem Sportverein Rot-Weiß 500 Euro für die Nachwuchsförderung und Jugendarbeit. Nora Görkes Wetteinsatz sind 50 Eintrittskarten für den Hansa-Park, die der Verein erhalten soll. Manuela Bismark weiß, dass die Karten auch ohne gewonnene Wette dem Verein zu Gute kommen sollen.

Jedermann kann sich an der Wette beteiligen

Es liegt nun an den Kyritzer Fußballfans und nicht nur an ihnen. Jedermann kann sich an der Wette beteiligen und am besten mit einem roten oder weißen Shirt am 30. Juni um 15 Uhr ins Riesenrad steigen. Manuela Bismark will sich das Ganze von unten anschauen. „Ich habe Höhenangst und steige nur ein, wenn der 192. Mann fehlt“, sagt sie und appelliert gleichzeitig an die Teilnehmer des MAZ-Fußballpokalturniers, das am gleichen Tag ab 16.30 Uhr auf dem Sportplatz ausgespielt wird, eine Stunde zuvor zum Riesenrad zu kommen und einzusteigen. „Die Stadt organisiert im Gegenzug, dass die Fußballer des MAZ-Pokalturniers, das auch Teil des Stadtfestes ist, pünktlich zum Anpfiff auf dem Sportplatz sind“, sagt Manuela Bismark.

Die MAZ und der Sportverein Rot-Weiß organisieren Fußballturnier

Die MAZ und der Sportverein Rot-Weiß sind Gastgeber für das Turnier der Freizeitteams aus Firmen, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Freundeskreisen. Es wird bereits zum 19. Mal ausgetragen. Angetreten wird mit je fünf Spielern plus einem Torwart auf dem Kleinfeld. Die jeweilige Spielzeit hängt von der Zahl der teilnehmenden Mannschaften ab. Bei dem Turnier geht es um Spaß und Bewegung. Deshalb sind pro Team nur zwei aktive und bis zu 40 Jahre alte Fußballer aus dem Kreispunktspielbetrieb erlaubt, egal ob aus der 2. oder 1. Kreisklasse oder aus der Kreisliga. Sind sie älter als 40, dürfen sie auch noch als dritte oder vierte mitmachen. Kicker aus der Kreisoberliga und höher sind ausgeschlossen.

Nach dem Turnier sind alle Kicker und Zuschauer beim Stadtfest willkommen. Für 20 Uhr kündigt Frank Domke zum Beispiel einen Fackelumzug an. Er führt vom Marktplatz über die Johann-Sebastian-Bach-Straße zum Parkplatz Wässering, wo die Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Buden aufgestellt haben. Allen voran geht der Fanfarenzug des Amtes Neustadt unter der Leitung von Dietmar Lemke. Für 22.30 Uhr kündigt Domke ein etwa zehnminütiges Höhenfeuerwerk an.

Aufenthalt im Kaiserbad an der Ostsee winkt als Gewinn

Während des Stadtfestes verteilen die Schausteller auf dem Wässering-Parkplatz für Einkäufe Lose. Wer welche bekommen hat, sollte sich den Sonntag, 2. Juli, schon rot im Kalender anstreichen. Für 19 Uhr kündigt Schausteller Frank Domke eine große Dankeschön-Verlosung an. Sie findet am Riesenrad statt. „Zu gewinnen gibt es etwa 20 Preise“, verspricht Domke. Hauptgewinn ist ein dreitägiger Aufenthalt bei Fisch-Domke in den Kaiserbädern an der Ostsee, entweder in Heringsdorf, Ahlbeck oder Bansin. Wo es schließlich hingeht, entscheidet laut Domke der Gewinner oder die Gewinnerin selbst. Auch die nächsten Preise sind hochwertig. Der Schausteller spricht von einem Fernseher, einem Fahrrad und einem Radio. Was es darüber hinaus noch zu gewinnen gibt, das ließ er erst einmal offen. „Die Leute sollen sich überraschen lassen“, so Frank Domke.

Von Sandra Bels

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