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Ostprignitz-Ruppin Risiko Schulweg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Risiko Schulweg
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19:26 20.09.2013
Quelle: Reichel
Kyritz

Das gilt auch für den Abzweig der Poststraße wenige Meter weiter. Wer aus Richtung Straße der Jugend kommt und weiter zur Schule will, muss irgendwo in dem Bereich die Hagen- oder die Poststraße überqueren. Die Ecke gilt – auch wegen der abbiegenden Vorfahrtsstraße – als unübersichtlich. Gleiches gilt für die nächste Kreuzung an der Holzhausener Straße. Viel befahren ist der Bereich allemal. Eindeutige Regelungen für Fußgänger gibt es nicht.

Janine Hartmann aus Kyritz hält das insgesamt für nicht hinnehmbar. Sie ist Mutter eines Erstklässlers in der Goetheschule und macht sich ernste Sorgen um die Sicherheit der Kinder, die diesen Weg jeden Tag und bei jedem Wetter nehmen. Für ihre Forderung nach Abhilfe sucht sie nun nach Unterstützern. Sie hat eine Petition an die Stadt formuliert. Darin heißt es unter anderem: „Leider ist durch das große Verkehrsaufkommen, den fehlenden Zebrastreifen und den schmalen Bahnübergang die Sicherheit stark gefährdet. Wir sind uns bewusst, dass oft auch das Verhalten der Kinder entscheidet, ob ein Schulweg gefährlich ist oder nicht. Jedoch ist es hier auch für Erwachsene gefährlich, die Straße zu überqueren bzw. lang zu laufen.“ Janine Hartmann beschreibt die Situation und leitet daraus Forderungen ab: „Die Sanierung und Verbreiterung des Fußweges am Bahnübergang ... den Bau eines Fußgängerüberweges in der Hagenstraße oder alternativ in der Poststraße.“

Dafür sammelt die Kyritzerin nun Unterschriften. Sie war beispielsweise beim „Markt der regionalen Möglichkeiten“ am vergangenen Wochenende auf dem Marktplatz unterwegs und hat Unterschriftenlisten unter anderem in der Kita „Spatzennest“ in der Straße der Jugend sowie in einigen Läden im Stadtgebiet ausgelegt. Demnächst sollen die Petition und die Unterschriftenlisten der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten übergeben werden.

Der Zustand der Bahnübergänge in der Stadt ist seit Längerem im Gespräch. Allerdings müssten für ihre Erneuerung die Kommune, das Land und der Betreiber der Bahnstrecke zusammenfinden, um die beträchtlichen Baukosten aufzubringen. Und das wiederum ist auch von der Zukunft der Bahnstrecke abhängig. Wenn deren Einstellung absehbar ist, werden Investitionen in ihre Infrastruktur unwahrscheinlicher. Im schlimmsten Fall ändert sich an den gegenwärtigen Zuständen langfristig gar nichts.

Unterstützer können sich unter www.openpetition.de/petition/online/kyritz-sicherer-schulweg eintragen.

Von Alexander Beckmann

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