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Roberto Blanco erstmals in Neuruppin

Ein Fest für Volksmusik-Fans Roberto Blanco erstmals in Neuruppin

Es kommt immer wieder gut an: das Feuerwerk der Volksmusik sorgt um den Frauentag herum seit Jahren für ein volles Kulturhaus in Neuruppin. Auch am Sonntag waren fast 600 gut gelaunte Fans versammelt, um mit ihren Idolen mitzuschunkeln: etwa den Wildecker Herzbuben, den Randfichten – und dem Stargast Roberto Blanco.

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Ein bisschen Spaß muss sein: Der reißt die Fans auch schon mal vom Stuhl.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. Ein bisschen Spaß muss sein! Das wird zwar erst am Ende des dreieinhalbstündigen Konzertes gesungen – gilt als Motto des Nachmittages indes von der ersten Minute an. Knapp 600 Fans sind am Sonntag ins Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten gekommen, um dem Feuerwerk der Volksmusik zu lauschen – die Akteure sind gute alte Bekannte, aber auch Gäste, die es zum ersten Mal nach Neuruppin verschlagen hat. Durchs Programm führt souverän wie immer – selbst wenn einmal das Mikro ausfällt – Peter Feller im violetten Glitzersmoking.

Stehend mitschunkeln – immer wieder gerne

Stehend mitschunkeln – immer wieder gerne. Die Fans sind hin und weg.

Quelle: Buddeke

„Sie haben sich gar nicht verändert“ schmeichelt Dieter Steiner vom Duo „Evergreens“, die das Programm eröffnen. „Wir waren im Vorjahr schon hier und haben das Gefühl, Sie sind gleich sitzen geblieben“, ulkt er und dreht vehement am Leierkasten, zu dem seine Partnerin Ohrwürmer wie „Theater, Theater“, „Eine kleine Konditorei“ oder „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ singt – da geht ein zufriedenes Raunen durch die Reihen. Das soll im Lauf des Abends auch so bleiben – wie in jedem Jahr bezirzt Sonja Christin mit deutschen Schlagern die Gäste und mit knappem Kleidchen insbesondere die Herren im Saal. „Männer lügen nicht“, singt sie mit kokettem Wimpernklimpern ihren „Mini-Hit“, wie sie ihn nennt.

Die Randfichten beim „Steiger-Lied“

Die Randfichten beim „Steiger-Lied“.

Quelle: Buddeke

Dann wirds pfundig – auch die Wildecker Herzbuben sind in Neuruppin immer gern gesehen. Schon weil sie es ordentlich krachen lassen: schon beim einleitenden „Herzilein“ reißt es die Fans im kollektiven Schunkelrausch von ihren Stühlen. „Die Könige der Volksmusik“, lobt Peter Feller und spricht damit vielen aus der Seele.

Edward Simoni lädt nach der Pause die Gäste in sein Reich der Panflötenträume ein, bevor es wieder kräftig-deftig zur Sache geht: die Randfichten sind nicht zimperlich, wenn es um die Musi geht. Die Formation aus dem Erzgebirge liebt zünftige Tracht, frechen Dialekt und lässt den „Alten Holzmichel“ gern immer wieder aufleben.

Pfundskerle

Pfundskerle: Die Wildecker Herzbuben haben beim Publikum einen Stein im Brett.

Quelle: Buddeke

Dann die Sensation: „Ich feiere in diesem Jahr 60-jähriges Bühnenjubiläum“, ruft Roberto Blanco, was mit erstauntem Oh und Ah quittiert wird, weil der Strahlemann kaum älter als 60 Jahre aussieht. In Neuruppin habe er noch nie gesungen. „Danke, dass ihr so lange auf mich gewartet habt“, ruft er mit breit lächelnd und lässt, mit locker-elegantem Salsa-Hüftschwung, sein markantes Organ erschallen – immerhin machen Pablito und Angelito an Drums und Marimba das Karibik-Feeling perfekt, das Blanco ohnehin par excellence versprüht. „Du lebst besser, wenn du lachst“ ist von seiner neuen CD. Das steckt an, und alle lächeln beseelt bei „New York“, „La Paloma“ und „Ein bisschen Spaß“.

„Theater, Theater“

„Theater, Theater“: Regina Steiner von den „Evergreens“ hat sich aufgerüscht.

Quelle: Buddeke

Von Regine Buddeke

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