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Rohre neu verlegt, Duschen unbenutzbar

Freyenstein Rohre neu verlegt, Duschen unbenutzbar

In der Sporthalle in Freyenstein wurden neue Rohrleitungen verlegt, um Verstopfungen zu beseitigen. Das ist zwar gelungen, aber gleichzeitig wurde auch ein anderes Problem geschaffen. Denn seither sind die Duschen unbenutzbar. Und es gibt noch weiteren Handlungsbedarf.

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Der Fußboden in den Duschen ist noch nicht fertig.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Zuerst die gute Nachricht: In der Sporthalle in Freyenstein wurde in wochenlanger Arbeit eine von Wurzeln verursachte hartnäckige Rohrverstopfung erfolgreich beseitigt. Die Halle kann seit kurzem wieder benutzt werden.

Doch auch wenn die Verstopfung verschwand – die Verstimmung bleibt, zumindest beim örtlichen Männerturnverein (MTV), dem Mieter der städtischen Halle. Dessen Vorsitzender, Walter Eisermann, ärgert sich über die Art wie die Arbeiten ausgeführt wurden. Denn es sei „die ganze Turnhalle“ aufgestemmt worden, um neue Rohre zu verlegen, die dafür sorgen, dass das Wasser in den Toiletten in den Seitenbereichen der Halle wieder abfließen kann. Die Schächte sind inzwischen zwar wieder geschlossen, aber an den unterschiedlichen Fußbodenbelägen ist die Rohrführung noch immer gut zu erkennen.

Leitungen hätten auch anders verlegt werden können

Diesen Aufwand hätte man sich sparen können, wenn die Leitungen außen um das Gebäude herumgeführt worden wären, was womöglich auch billiger gewesen wäre, vermutet Eisermann und sprach das Problem jüngst vor dem Ortsbeirat an. Denn das Ganze hat auch dazu geführt, dass die Duschen in der Halle zurzeit nicht benutzbar sind, weil die Fußböden dort nach dem Eingriff nicht wieder gefliest wurden. „Wir hatten die Duschkabinen erst vor zwei Jahren in Eigenleistung in Schuss gebracht. Jetzt müssen wir das alles noch einmal organisieren, weil das Geld nicht ausreicht, um die Duschen nach der Rohrverlegung wieder komplett herzustellen“, sagt Walter Eisermann. Das sei ihm von der Stadt so mitgeteilt worden.

Die Stadt Wittstock bestätigt auf MAZ-Nachfrage, dass die dortigen Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen seien. Im Frühjahr solle es weitergehen. Welche Leistungen dann noch konkret erbracht werden müssen und ob das Fliesen der Duschkabinen tatsächlich aus finanziellen Gründen außen vor bleiben wird, war am Mittwoch bis Redaktionsschluss von der Stadt nicht zu erfahren. Für Walter Eisermann und den MTV sei die jetzige Situation auf jeden Fall unbefriedigend – und zwar nicht nur wegen der Tatsache, dass nach dem Sport in der Halle zurzeit nicht geduscht werden kann.

Wir fühlen uns allein gelassen

„Wir fühlen uns da allein gelassen. Wir holen mit dem Vereinssport die Kinder von der Straße und engagieren uns ehrenamtlich. Eigentlich sind wir laut Mietvertrag nur zum Erhalt der Halle verpflichtet, aber wir tun weit mehr. Es muss doch mal ein bisschen Geld für den Kinder- und Jugendsport da sein.“

Was ihn auch wundert: Es wurde ein Waschbecken in der Toilette angebracht, obwohl nur eine Türklinke entfernt vier Waschbecken vorhanden sind. Alles in allem wären die jüngsten Arbeiten in der Sporthalle womöglich reibungsloser verlaufen, wenn man den Verein mehr in die Bauplanung mit einbezogen hätte, sagt Walter Eisermann. Vielleicht gelingt das ja beim nächsten Einsatz vor Ort. Der sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen, denn in der 30 Jahre alten Sporthalle regnet es auch durch – mit sichtbaren Spuren an der Wand und am Parkett.

Von Björn Wagener

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