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Ostprignitz-Ruppin Rostocker fordern die Ruppiner heraus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rostocker fordern die Ruppiner heraus
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02:15 14.04.2017
Bei der neunten Auflage von Rudern gegen Krebs kamen 10 500 Euro für Sportprojekte für Patienten mit Krebserkrankungen zusammen. Der Scheck wurde gestern übergeben Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Das hat es bei der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ auf dem Ruppiner See noch nicht gegeben: Bei der zehnten Auflage dieses Wettstreits am 8. Juli werden im Unterhaltungsteil nicht nur ein Drachenbootteam gegen ein Ruderbootteam antreten, vielmehr haben sich ebenfalls Ruderer aus Rostock angesagt. Die Frauen und Männer von der Küste wollen mit zwei Achtern kommen, damit sie sich mit Ruppiner Ruderern auf dem Wasser messen können. „Die Stadt Neuruppin will dafür sogar einen Pokal stiften“, sagte am Dienstag Antje Schulz.

Den Termin vorgezogen

Die Präsidentin des Neuruppiner Ruderclubs (NRC) und ihr Team sind derzeit mächtig mit den Vorbereitungen für die Regatta beschäftigt. Denn diese findet erstmals nicht nach, sondern unmittelbar vor den Sommerferien statt. Grund: Die Regatta hätte sonst wie im vergangenen Jahr am Einschulungswochenende stattgefunden. Das wollten Schulz sowie die Stiftung „Leben mit Krebs“, die seit 2005 derartige Regatten in ganz Deutschland initiiert, verhindern. Denn dadurch war die Zahl der teilnehmenden Teams in Neuruppin auf unter 70 gerutscht. Das klingt zwar immer noch imposant. Doch 2015 und 2014 waren mehr als 90 Bootsbesatzungen über den Ruppiner See gerudert. Auf einen ähnlich großen Zuspruch hoffen die Organisatoren auch in diesem Jahr.

Die Strecke auf dem Ruppiner See ist 430 Meter lang. Quelle: Andreas Vogel

Anmeldeschluss ist der 2. Mai

Allerdings gibt es eine Obergrenze. „Bei 110 Anmeldungen ist Schluss“, sagte Schulz. Denn mehr Teams könnten im Vorfeld der Regatta nicht von den Rudervereinen in Alt Ruppin, Neuruppin und Rheinsberg betreut werden. Immerhin müssen die Ruderer zuvor mindestens dreimal zusammen in einem Boot trainiert haben. Für Anfänger, die zum ersten Mal in einem Ruderboot sitzen, wird sogar ein viertes Training empfohlen. Derzeit gibt es kein Gedränge. Vielmehr scheint es sich noch gar nicht bei allen Ruderfreunden herumgesprochen zu haben, dass die Regatta diesmal Anfang Juli stattfindet. Denn aktuell liegen erst 33 Anmeldungen vor. Dabei ist am 2. Mai bereits Anmeldeschluss. Doch Projektkoordinator Stephan Michelis ist überzeugt davon, dass es in den nächsten Tagen eine ganze Reihe von Anmeldungen geben wird. Allein die Ruppiner Kliniken wollen knapp 20 Teams stellen. Auch Studenten und Lehrkräfte der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) wollen bei der Regatta Flagge zeigen. Immerhin geht es nicht allein darum, Sport und Spaß zu verbinden, sondern dabei ebenfalls Geld für Bewegungsprojekte für Menschen mit Krebs zu sammeln. Auch deshalb werden nicht nur Spenden gesammelt. Vielmehr betragen die Startgebühren je Team 300 Euro, Schülermannschaften zahlen die Hälfte. Die jungen Ruderer können sogar Glück haben. Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde hat angekündigt, dass die Stadt pro Schule die Kosten für ein Schülerteam übernehmen wird.

10 500 Euro für Sportprojekte für Krebspatienten

Im vergangenen Jahr waren bei der Regatta auf dem Ruppiner See insgesamt 10 500 Euro für Sportprojekte für Krebspatienten zusammengekommen. Der obligatorische Scheck wurde am Dienstag den Organisatoren in Neuruppin überreicht. Durch derartige Aktionen konnten bereits mehr als 800 Patienten zwischen 20 und 80 Jahren sportlich betreut werden, sagte Sporttherapeut Michael Wöge (31).

Die Strecke ist 430 Meter lang

Seit 2008 findet in Neuruppin die Regatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Kerstin Stoytchin hatte die Idee der Stiftung „Leben mit Krebs“ entdeckt und in die Fontanestadt geholt.

In 23 Städten in Deutschland wurden derartige Benefiz-Regatten veranstaltet. Den Anfang machte im Jahr 2005 Mainz. Die Strecke auf dem Ruppiner See ist 430 Meter lang. In den meisten anderen Städten rudern die Teams lediglich 200 oder 300 Meter.

Ein Team besteht aus vier mehr oder weniger erfahrenen Ruderern sowie einem Steuermann. Dieser wird von einem Ruderverein gestellt.

Von Andreas Vogel

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