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Ostprignitz-Ruppin Rotarierball erbringt 6000 Euro
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rotarierball erbringt 6000 Euro
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13:52 22.02.2018
Der rotarische Chor ist immer dabei: auch beim Ball im 25. Jahr des Neuruppiner Rotary-Clubs. Quelle: Regine Buddeke
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Neuruppin

Vieles haben sich die Neuruppiner Rotarier schon auf ihre Fahnen geschrieben und gestemmt: ob das nun das SOS-Kinderdorf in Brasilien war, zu dem es immer noch Beziehungen gibt, oder der Skulpturenpfad in Neuruppin, die Gustav-Kühn-Büste oder die Kreiselkunst. „Die Liste ist lang“, erklärt der diesjährige Präsident Ernst-Peter Jeremias am Sonnabend den 220 Gästen des Rotarierballes – der 24. in 25 Jahren Rotary in Neuruppin.

Auch diesmal geht es wieder darum, viele Spenden für das Masterprojekt des Service-Clubs zu sammeln: Engagement für das Gemeinwohl ist Hauptaufgabe der Mitglieder. Viele Tombola-Lose zu verkaufen, ist also wichtiges Anliegen des Balles.

Die Evi-Schüler, die im August nach Uganda reisen. Quelle: Regine Buddeke

Nachdem die „Fagöttinnen“ – Michaela aus Tschechien ist Förder-Stipendiatin des rotarischen Districts – ein Ständchen auf dem Fagott gegeben haben, wird das diesjährige Masterprojekt vorgestellt. Die ugandische Staatsflagge neben der rotarischen an den Rängen der Pfarrkirche zeigt, wohin es geht: Vier Schüler der Evangelischen Schule Neuruppin und ihr Projektleiter wollen im August in eine Schule in Rubona reisen – mit einem selbstentwickelten Solar-Modul, das die ebenfalls noch zu beschaffenden Computer im IT-Kabinett antreiben soll.

„Wir wollen das Modul dort präsentieren und erklären“, sagt Till Rangnow, einer der vier Schüler. Und natürlich gehe es auch um Schulpartnerschaft. „Partnerschaft ist nur, wenn man sich kennt“, erklärt Projektbetreuer Frank Weigel, warum man das Modul persönlich überreicht.

Musikalisch sorgten die „Fagöttinnen“ für Wohlklang. Quelle: Regine Buddeke

Was den Präsidenten an diesem Projekt reizt? „Das Engagement junger Menschen, Hilfe direkt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird“, erklärt Jeremias. Derzeit würden sich in Rubona viel zu viele Schüler einen Computer teilen müssen. „Starke helfen den Schwachen – und nicht mit alter Technik, sondern moderner“, erklärt auch Rotarier Jörg Klugow den Gedanken hinter dem Projekt, das 13 000 Euro kostet. „Was wir heute Abend nicht einnehmen, kommt hoffentlich demnächst beim Konzert des Stabsmusikkorps der Bundeswehr zusammen“, so Klugow. Geheimes Ziel: „Wenn alles gut läuft, ist das Projekt erweiterbar. Aus einem Modul könnte dann eine ganze Anlage werden.“

Rotary-Präsident Ernst-Peter Jeremias. Quelle: Regine Buddeke

Man erhoffe sich, Kontakte zu einem Rotary-Club in Uganda zu knüpfen. „Wenn wir das schaffen, können noch ganz andere Gemeindienst-Fördertöpfe angezapft werden“, so Klugow, der am Ende des Abends sichtlich zufrieden ist: etwas über 6000 Euro kamen bei der Tombola zusammen und fließen nun in das Masterprojekt. „Ein tolles Ergebnis“, sagt er.

Von Regine Buddeke

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