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Ostprignitz-Ruppin Lebensraum für Libellen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lebensraum für Libellen
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00:24 14.03.2018
Die Nordische Moosjungfer gehört in Brandenburg eher zu den Verlierern des Klimawandels. Die Art ist auf intakte Moore angewiesen. Quelle: Foto: Zimmermann
Potsdam

Brandenburg gilt als das gewässerreichste Bundesland Deutschlands. Für Libellen gibt es hier günstige Lebensräume, denn bei ihrer Entwicklung sind sie auf möglichst naturnahe Gewässer angewiesen. Bis sich die Libelle in ihrer ganzen zarten Schönheit zeigt, bringen die Larven oft mehrere Monate oder gar Jahre im Wasser zu. Insgesamt 69 verschiedene Libellenarten kommen in Brandenburg vor.

Wie das Umweltministerium des Landes mitteilt, haben sich die Lebensbedingungen vieler Libellenarten verbessert. Das belegt jetzt die aktualisierte Rote Liste der Libellen des Landes Brandenburg. Dass es heute vielen Arten besser gehe, sei vor allem auf die deutliche Verbesserung der Wasserqualität der meisten Fließ- und Standgewässer zurückzuführen. Einige Libellenarten der Fließgewässer konnten aus der Roten Liste entlassen werden und gelten nicht mehr als bestandsbedroht. Dazu gehören zum Beispiel die Blauflügel-Prachtlibelle und die Grüne Flussjungfer. Bei anderen Arten blieben die Bestände stabil. Es sind aber auch negative Entwicklungen zu verzeichnen.

Manche Libellenarten, die im Moor leben, sind gefährdeter denn je

Einige Arten, die auf intakte Moorgebiete angewiesen sind, befinden sich eher auf einem negativen Trend und wurden entweder in die Rote Liste neu aufgenommen oder in der Gefährdungskategorie höher eingestuft – so zum Beispiel die Nordische Moosjungfer. Die klimatischen Veränderungen wirken sich auch auf die Verbreitung der Libellenarten aus. So sind Libellenarten zugewandert, die bisher nur im Süden und Südosten Europas vorkamen. Die Feuerlibelle ist mittlerweile auch in Brandenburg heimisch. Jüngster Zuwanderer ist der Östliche Blaupfeil, der 2016 erstmals an der Grenze zu Sachsen entdeckt wurde.

Dass der Bestand der Libellenarten in Brandenburg so detailliert erfasst werden kann, ist vor allem dem Engagement ehrenamtlich arbeitender Naturschützer zu verdanken. Zu ihnen gehören auch die Autoren der aktuellen Roten Liste der Libellen.

Das Landesamt für Umwelt gibt regelmäßig Rote Listen gefährdeter Arten heraus. Die Bewertung der Gefährdung erfolgt dabei nach bundesweit abgestimmten Bewertungskriterien. Seit 1997 wurden in Brandenburg Rote Listen für 15 verschiedene Artengruppen mehrfach aktualisiert. Neue Listen für Säugetiere, Heuschrecken, Weichtiere und Pflanzengesellschaften werden zur Zeit erarbeitet.

Von Cornelia Felsch

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