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Ruhe auf der Südtor-Baustelle

Wittstock Ruhe auf der Südtor-Baustelle

Erst war das Südtor an der Wittstocker Stadtmauer zwei Jahre wegen Einsturzgefahr gesperrt. Dann begann im Mai der erste Bauabschnitt. In diesem Zuge wurde das Innenleben vom Korbbogen unter die Lupe genommen. Nun prüfen die Behörden das weitere Vorgehen. Ob die Hochbauarbeiten in diesem Jahr zum Abschluss kommen, ist völlig offen.

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Das Südtor der Satdtmauer ist eine Baustelle, auf der zurzeit nicht gebaut wird.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Voraussichtlich im Oktober beginnt der zweite Bauabschnitt am Südtor der Wittstocker Stadtmauer. Dann soll der marode Mauerwerksturz instand gesetzt werden. Abhängig von der Witterung „ist offen, ob noch Ende dieses Jahres oder erst im Frühjahr 2017 die Hochbauarbeiten zum Abschluss kommen“, sagt Walter Harbach, Sachbearbeiter im städtischen Bauamt. Er vertritt die Stadt Wittstock als Bauherr der Maßnahme.

Derzeit befindet sich die Stadt im Genehmigungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt. Dabei geht es um die Prüfung der Bauvariante. Stadt und Architekturbüro Martina Grubetzki schlugen vor, den Torbogen mit Hilfe eines Stahlbetonkerns wieder aufzubauen. Diese Unterlagen schickte der Bauherr am 24. Juni an die Bauaufsicht sowie die untere Denkmalschutzbehörde. Laut Pressestelle vom Landkreis wurden die Unterlagen „der unteren Denkmalschutzbehörde am 13. Juli vorgelegt.“ Von dort wird auch das Landesamt für Denkmalpflege beteiligt.

Walter Harbach ist im Bauamt Wittstock für die Stadtmauer zuständig

Walter Harbach ist im Bauamt Wittstock für die Stadtmauer zuständig.

Quelle: Christamaria Ruch

Stellungnahmen und die Entscheidung über die endgültige Sanierungsvariante fallen im Rahmen der gesetzlichen Fristen. „Einen Monat hat die beteiligte Behörde Zeit und anschließend einen Monat die untere Denkmalschutzbehörde“, klärt Walter Harbach auf. Da die Aussagen vom Bauherren und der Pressestelle des Landkreises zum Fristbeginn nicht übereinstimmend sind, bleibt zunächst offen, ob bis Ende August oder Mitte September die Genehmigung zur Bauvariante vorliegen wird.

„Die Mittel für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von gut 80 000 Euro sind von der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (B.B.S.M.) aus Potsdam noch nicht bestätigt“, so Harbach. Er geht aber davon aus, dass dies im August erfolgt. Spätestens Mitte September kann die beschränkte Ausschreibung erfolgen. „Geht alles gut, beginnt eventuell im Oktober der zweite Bauabschnitt“, so Harbach. Dann werden Korbbogen, Fassade und Dach saniert. Allerdings können Betonarbeiten nur bis maximal 5 Grad ausgeführt werden. Beide Bauabschnitte und die Planungskosten umfassen laut Walter Harbach gut 150 000 Euro.

Zunächst wurde ein Lehrbogen vom Südtor erstellt

Zunächst wurde ein Lehrbogen vom Südtor erstellt.

Quelle: Christamaria Ruch

Am 11. Mai begannen die Arbeiten am Südtor, um den Korbbogen zu sichern und den Schaden genauer unter die Lupe zu nehmen. Dem ging eine zwei Jahre währende Sperrung des Tores voraus. Gründe sind breite Risse am Torbogen und demzufolge akute Einsturzgefahr. „Es gibt nun auch einen zweiten Rettungsweg, der temporär den Zugang vom Amtshof ermöglicht“, so Walter Harbach. Gut 40 000 Euro flossen in den ersten Bauabschnitt. Seit Anfang Juni ruhen alle Arbeiten. Seitdem wird der zweite Bauabschnitt vorbereitet.

Von Christamaria Ruch

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