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Ostprignitz-Ruppin Säure-Großeinsatz auf A24 hat ein Nachspiel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Säure-Großeinsatz auf A24 hat ein Nachspiel
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18:29 28.03.2018
Aus dem Gefahrguttransporter in Walsleben lief Salpetersäure aus. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Großeinsatz nach einem Säureunfall auf der A 24 bei Walsleben wird interne Konsequenzen für die Feuerwehren im Landkreis Ostprignitz-Ruppin haben. Das kündigte der stellvertretende Kreisbrandmeister Olaf Lehrmann am Sonnabend bei einem Treffen der Feuerwehr in Neuruppin an. Organisationsstrukturen sollen verändert werden, um bei solchen Großschadensfällen die Lasten auf alle Feuerwehren zu verteilen und nicht nur auf wenige.

Walsleben, 14. August 2017: Auf dem Rastplatz Walsleben (Ostprignitz-Ruppin) entdeckt der Fahrer ein Leck in seinem Fahrzeug. Der Laster hatte Salpetersäure geladen, ein Tank wurde beschädigt. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus.

Der Chemieunfall an der Autobahn hatte über 24 Stunden mehr als 300 Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte in Atem gehalten. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Ostprignitz-Ruppin, der Prignitz, Potsdam-Mittelmarkt und aus dem benachbarten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Für solche Notfälle bildet die Feuerwehren aus mehreren Orten sogenannte Gefahrgutzüge. Zwei solche speziell ausgerüsteter und ausgebildeter Löschzüge gibt es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Doch sie wären allein nicht in der Lage gewesen, diesen Unfall zu beherrschen. Wie genau die geplanten Änderungen der Struktur aussehen werden, sagte Lehmann noch nicht.

Die Einsatzkräfte mussten sich gut schützen. Quelle: Julian Stähle

Großeinsatz vereinnahmte viele Kräfte

Dadurch, dass bestimmte Feuerwehren mit allen verfügbaren Leuten in Walsleben gebunden waren, konnten sie zu Notfällen im eigenen Ort nicht ausrücken. Nach Neuruppin musste zeitweise die Feuerwehr aus Fehrbellin fahren.

Der Kreistag hat am Donnerstag beschlossen, dass der Landkreis zunächst sämtliche Kosten von rund 335 000 Euro für den Einsatz an der A 24 übernehmen wird. Ziel ist es, dass die Versicherung des defekten Tanklasters später diese Kosten übernimmt.

„Neue/alte“ Feuerwehrführung

Bei der Sitzung des Kreistages wurde die Feuerwehrführung für die nächsten sechs Jahre bestätigt. Landrat Ralf Reinhardt hatte am Donnerstag im Kreistag den Neuruppiner Feuerwehrmann Wolfgang Hohenwald für eine weitere Amtszeit zum Kreisbrandmeister ernannt. Ralf Leppin und Olaf Lehmann aus Kyritz bleiben seine Stellvertreter. Alle drei hatten sich bereit erklärt, die Funktionen weiterhin zu übernehmen.

Landrat Ralf Reinhardt bestätigt Wolfgang Hohenwald als Kreisbrandmeister des Kreises Ostprignitz-Ruppin und dessen Stellvertreter Ralf Leppin und Olaf Lehmann (v.l.) für weitere sechs Jahre. Quelle: Reyk Grunow

Von Reyk Grunow

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