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Ostprignitz-Ruppin Filmtierschule startet in die Besuchersaison
Lokales Ostprignitz-Ruppin Filmtierschule startet in die Besuchersaison
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00:30 30.03.2018
Die Filmtierschule Harsch beherbergt nicht nur Exoten. Ein Erlebnis sind die Begegnungen mit ihnen in jedem Fall. Quelle: Andrè Reichel
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Sieversdorf

So ganz langsam erwacht die Natur. Auch im Wald am Sieversdorfer Ortsrand geht es ab kommenden Sonntag wieder deutlich betriebsamer zu als in den vergangenen Monaten. „Wir machen wieder jeden Sonntag um 13.30 Uhr unsere Vorführung“, kündigt Astrid Harsch von der Filmtierschule Harsch an.

Für die rund 200 tierischen Bewohner des Geländes mit seinen Gebäuden, Gehegen und Auslaufflächen endet damit die Winterpause. Im Grunde gab’s die sowieso nicht so richtig. Auch im Winter standen Tiere aus Sieversdorf vor den Kameras oder hatten Auftritte auf den Bühnen. „Es ist dieses Jahr auch beim Filmen richtig viel los“, sagt Astrid Harsch. Praktisch jeden Tag gebe es zum Teil mehrere Termine. Auch die Showsaison im Filmtierpark Babelsberg stehe in den Startlöchern. „Ich bin nur am Rödeln“, sagt Astrid Harsch.

Kleine Löwin ist Nachwuchsstar

Aber dafür können sich die Besucher von Sieversdorf ab Sonntag wieder regelmäßig auf tiefe Einblicke ins Filmgeschäft und natürlich auf hautnahe Begegnungen mit vielen Tieren freuen – sozusagen direkt an der Quelle, dem Stammsitz der Filmtierschule.

Ein Star der Show steht dabei schon fest. „Wir haben eine neue Löwin. Die ist jetzt sieben Monate alt“, berichtet die Filmtierchefin. „Borani“ bewohnt derzeit noch einen Raum im Hauptgebäude der Filmtierschule. Das bedeutet, dass die Besucher ganz nah ran kommen.

Die Führungen bieten Gelegenheit für hautnahe Begegnungen mit wilden Tieren. Quelle: Alexander Beckmann

Die Filmtierschule hält noch weitere Großkatzen bereit. Doch so spektakulär die auch sind: In Film, Fernsehen, Werbung und Showgeschäft sind kleinere Tiere mindestens ebenso gefragt. In Sieversdorf lässt sich das ganze Spektrum erleben: Hunde, Hauskatzen, Vögel, Reptilien, Huftiere, Fischotter, Waschbären, Affen und sogar Vogelspinnen. Zu jedem gibt es mindestens eine Geschichte.

Auch Filmtiere warten auf den Frühling

Mindestens anderthalb Stunden sollten Neugierige für ihren Besuch einplanen. Zum Saisonstart gibt es allerdings noch kleinere Einschränkungen. „Wir können nur drinnen arbeiten, weil die Wetteraussichten so schlecht sind“, sagt Astrid Harsch. Normalerweise sind gerade die Vorführungen im Freien ein Höhepunkt. Auch die Gehege und Terrarien draußen sind noch weitgehend unbesetzt.

Für viele Bewohner der Filmtierschule ist es derzeit draußen noch viel zu kalt. Quelle: Alexander Beckmann

Die Filmtierschule Harsch gibt es seit 1988. 2001 fand sich mit der ehemaligen Kita in Sieversdorf ein günstig gelegenes und geräumiges Domizil. Seitdem hat sich das Familienunternehmen Stück für Stück erweitert. Von Anfang an wurden Führungen angeboten.

Für die Vorführung am Ostersonntag, dem 1. April, ab 13.30 Uhr bittet die Filmtierschule möglichst um Anmeldung unter 033970/5 08 28. Ansonsten kann man die sonntäglichen Führungen auch spontan besuchen. Eintritt: 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder. Im Internet: www.filmtierschule-harsch.de.

Von Alexander Beckmann

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