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Salsa, Rum und gute Laune

Wittstock Salsa, Rum und gute Laune

Als Höhepunkt der 7. Wittstocker Filmwoche, bei der sich in diesem Jahr alles um die Karbikinsel Kuba dreht, fand am Samstag im Rathaus der kubanische Kulturtag statt. Ihre Aufwartung in der Dossestadt machten auch hochrangige Mitglieder der kubanischen Botschaft aus Berlin, denen es wichtig war, ihr Land auch in den deutschen Regionen präsentieren zu können.

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Nicht nur die Kubaner, auch einige Wittstocker schwangen am Samstag im Rathaus das Tanzbein zum Salsa. .

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Für gewöhnlich feiert die kubanische Botschaft jenen Tag, an dem die Nationalhymne ihres Landes im Zeichen des Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Kolonialmacht entstanden war, immer in Berlin. „In diesem Jahr findet der kubanische Kulturtag aber in Wittstock statt“, sagte Eberhard Albert am Samstag stolz. Er hatte zusammen mit der Stadtverwaltung und dem Kino „Astoria“ die 7. Wittstocker Filmwoche auf die Beine gestellt. Thema der Woche war in diesem Jahr die Karibikinsel Kuba.

Cocktails mit echtem kubanischen Rum gab es ebenso zu genießen, wie Tanzeinlagen und Livemusik

Cocktails mit echtem kubanischen Rum gab es ebenso zu genießen, wie Tanzeinlagen und Livemusik.

Quelle: Christian Bark

Einen Höhepunkt stellte am Samstag die Kulturtagfeier im Wittstocker Rathaus dar. Dabei durfte die Kulturamtsleiterin und Vizebürgermeisterin Dorothea Stüben auch hochrangige Mitarbeiter der kubanischen Botschaft aus Berlin begrüßen, darunter den Kulturattaché Juan Parra Fellové, die Sekretärin für Tourismus, Isabel Docampo Torres sowie den ersten Botschaftssekretär Luis Ernesto Morejón Rodriguez. Dieser betonte die Offenheit des kubanischen Sozialismus für Reformen und äußere Einflüsse und rügte zugleich die nach wie vor geltenden Handelsbeschränkungen durch die USA.

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Den kubanischen Kulturtag feierten die Wittstocker im Saal ihres Rathauses am Samstag bei Cocktails, Tanz und karibischen Rhythmen.

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„Die Filmwoche war ein willkommener Anlass für unser Kulturfest“, sagte Rodriguez, der aktuell auch Kubas Interimsbotschafter in Berlin ist, im MAZ-Gespräch. Ihm sei es wichtig, dass sich sein Land nicht nur in der deutschen Hauptstadt, sondern auch in anderen Regionen präsentieren könne. „Auch wenn in Wittstock, im Gegensatz zu DDR-Zeiten, heute keine Kubaner mehr wohnen“, wie er bemerkte. Isabel Docampo Torres warb für Land als Tourismusziel. Der Hurrikan „Irma“, der zuletzt auf der Insel gewütet hätte, gebe Kuba nun die Möglichkeit, beim Wiederaufbau noch modernere Hotels zu erreichten. Dass es nicht immer die klassischen Touristenziele auf Kuba sein müssen, sondern auch abseits der Wege Attraktionen und Natur zu finden seien, empfahl die Vorsitzende des Tourismusvereins Wittstocker Land, Antje Biewald-Blumenthal, die ebenfalls schon die Karibikinsel bereits habe.

Zwar keiner aus Kuba, aber immerhin lockte ein Oldtimer vor dem Rathaus zum Kulturtag

Zwar keiner aus Kuba, aber immerhin lockte ein Oldtimer vor dem Rathaus zum Kulturtag.

Quelle: Christian Bark

Ähnlich äußerte sich Wolfgang Frotscher. Der ehemalige Journalist aus Frankfurt (Oder) hatte Kuba im vergangenen Jahr für drei Wochen bereist und sich vorgenommen, die Menschen dort zu porträtieren – in Form von Fotografien. „Es war meine erste Kubareise“, erklärte er im MAZ-Gespräch. Für sein Vorhaben wandelte Wolfgang Frotscher auch abseits der Routen. „Wer die Touristenhochburgen verlässt, erkennt, dass Kuba mehr, als nur Zuckerrohr, Zigarren und Oldtimer ist“, betonte er und verwies auf das Selbstbewusstsein der Menschen. Dieses spiegelte sich in einem seiner Lieblingsbilder der Fotoausstellung „Gesichter Kubas“ wider – es zeigte eine Schülerin mit rotem Pionierhalband.

Nicht nur die Bilder zeigten Stolz und Lebensfreude, auch kubanische Tänzer und Genussmittel, wie Cocktails. Das lockte auch so manchen Wittstocker zum Salsatanzen.

Von Christian Bark

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