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Ostprignitz-Ruppin Sanierte Orgel erklingt zum ersten Mal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sanierte Orgel erklingt zum ersten Mal
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00:18 12.09.2016
Harry Sander, Orgelbauer aus Eberswalde hat das Herzberger Instrument mit seinen Kollegen saniert. Quelle: Peter Geisler
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Herzberg

Die evangelische Kirchengemeinde von Herzberg hat gleich zwei gute Gründe für einen Festgottesdienst: An diesem Sonntag, 11. September, soll ab 10.30 Uhr Erntedank gefeiert werden. Zugleich erklingt die Herzberger Orgel das erste Mal nach der aufwendigen Generalüberholung, die in den vergangenen Wochen über die Bühne gegangen ist.

Für die Erneuerung der Orgel hatte die Kirchengemeinde über mehrere Jahre Spenden gesammelt und um Fördermittel gekämpft. Ende Juli war es endlich so weit: Fachleute bauten Manual- und Pedalklaviatur und sämtliche Holz- und Metallpfeifen aus, um sie in ihrer Werkstatt in Eberswalde zu reparieren. Die Gesamtkosten betrugen rund 17 000 Euro (die MAZ berichtete).

Das Instrument mit sieben Registern stammt vom Orgelbaumeister Albert Hollenbach. Er wurde im Jahr 1850 in Neuruppin geboren und starb nur 53 Jahre später völlig verarmt – obwohl er mehr als 100 Orgeln gebaut hatte und sein Ruf weit über die Ländergrenzen hinaus ging. Mit dem Bau der Herzberger Orgel hatte Hollenbach im Herbst 1899 begonnen; im Februar 1900 wurde das Instrument schließlich feierlich geweiht.

Josefine Zimmermann, die den Orgelkurs in Rheinsberg bravourös abgeschlossen hat, wird am Sonntagvormittag die erneuerte Orgel spielen. Es sollen bekannte, große Kirchenlieder zum Mitsingen und beschwingte Instrumentalstücke erklingen. Der Herzberger Pfarrer Ulrich Baller wird außerdem aus dem spannenden Leben des Orgelbaumeisters berichten.

Zum Erntedankgottesdienst mit ganz viel Orgelmusik ist jeder am Sonntag um 10.30 Uhr willkommen. Es ist eine zentrale Veranstaltung für alle acht Orte, die zum Herzberger Pfarrsprengel gehören.

Hinweis: Erntedankgaben zum Schmücken des Festaltars können am heutigen Sonnabend zwischen 17 und 18 Uhr in die Herzberger Kirche gebracht werden.

Von Celina Aniol

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