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Ostprignitz-Ruppin Sanierung der Turnhalle auf der Warteliste
Lokales Ostprignitz-Ruppin Sanierung der Turnhalle auf der Warteliste
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00:17 01.09.2016
Die Turnhalle in Flecken Zechlin ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Quelle: Celina Aniol
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Flecken Zechlin

Birgt der Boden die größte Gefahr? „Das Parkett in der Turnhalle von Flecken Zechlin, das sich schon leicht wölbt und nicht mehr richtig federt, ist schon eine große Gefahrenquelle für Verletzungen“, sagt Andreas Neubert, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheinsberg. Dass das so ist, hören die Rathausmitarbeiter der Prinzenstadt in regelmäßigen Abständen sowohl von der Schule als auch von den Vereinen, die die Turnhalle nutzen. Dennoch schließt Andreas Neubert es so gut wie aus, dass nur der in die Jahre gekommene Fußboden ausgetauscht wird. „Man muss die Sanierung der Halle als ein Gesamtpaket betrachten: Ich kann nicht erst den Fußboden machen und dann wieder Handwerker drauf lassen, die etwas anderes in Angriff nehmen und den neu verlegten Boden wieder kaputt machen“, sagt er.

Rund 1,7 Millionen Euro soll die Hallensanierung kosten

Stolze 1,7 Millionen Euro soll die Erneuerung des Gebäudes an der Grundschule in Flecken Zechlin kosten. Denn neben dem Fußboden müssen auch die Fenster und die Sanitäranlagen erneuert werden. Außerdem soll das Haus eine Dämmung bekommen.

Wann die Stadt das Projekt in Angriff nehmen wird, ist allerdings noch offen. In diesem Jahr stand die Hallensanierung schon einmal auf der Tagesordnung: als ein Vorhaben, das es nicht auf die Liste der 2016 zu erledigenden Aufgaben geschafft hatte. „Die Summe ist so hoch, dass wir es uns dreimal überlegen müssen, wie wir das stemmen“, sagt Andreas Neubert, der zugleich Kämmerer der Kommune ist.

Für Jahre darf das Projekt nicht mehr in der Schublade verschwinden

Klar ist für ihn, dass Rheinsberg die Halle nicht ohne fremde Hilfe erneuern kann. Um Fördergeld bemühen könne sich die Stadt aber erst, wenn feststeht, was mit welchem Aufwand saniert werden soll, ob vielleicht ein Neubau wirtschaftlicher ist, und vor allem, welchen Anteil die Kommune aus eigener Tasche für das Projekt beisteuern kann. Ob diese Fragen schon 2017 so konkret gestellt werden, ist indes noch offen. Denn darüber müssen die Stadtvertreter erst im Zuge der Haushaltsberatung entscheiden, sagt Neubert, der gerade dabei ist, die Eckdaten für den nächstjährigen Etat der Stadt aufzusetzen.

Bisher jedenfalls hatte es die Hallensanierung nicht auf die Prioritätenliste geschafft – auch, wenn mittlerweile seit Jahren der Bedarf bekannt ist und zumindest die Dacherneuerung schon 2010 aus dem Konjunkturpaket II bezahlt werden sollte. Ob sich daran in der nächsten Zeit etwas ändert, das kann der Vize-Bürgermeister nicht sagen. „Fest steht aber: Wir können mit der Fußbodenerneuerung nicht noch weitere acht oder zehn Jahre warten“, so Andreas Neubert.

Von Celina Aniol

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