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Ostprignitz-Ruppin In einem Jahr soll alles fertig sein
Lokales Ostprignitz-Ruppin In einem Jahr soll alles fertig sein
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16:46 10.08.2014
Im Treppenhaus passiert derzeit am meisten. Die alte Treppe wurde ausgebaut, die neue wird einen anderen Verlauf haben. Quelle: U. Köhn
Freyenstein

Noch immer sind die meisten Wände unverputzt, dick liegt der Staub auf den Dielen und Bauarbeiter schleppen Werkzeug und Material durchs Haus. Doch Friedhelm Kanzler, der Leiter des Wittstocker Bauamtes, traut sich, einen Fertigstellungstermin zu nennen: "Im ersten Halbjahr 2015 sind wir fertig." Allerdings betont er, dass dann nur eine Teilnutzung möglich sein wird. Denn Räume, für die es kein Nutzungskonzept gibt, werden dann auch nicht zuende saniert. Das war und ist auch nicht geplant. "Wenn sich ein Nutzer für die anderen Räume findet, kann man ja weiterbauen", sagt Kanzler.

Der erste Blick ins staubige Schloss täuscht. Vor einem Jahr verdeckten noch Baugerüste die Fassade. Die sind inzwischen weg. Im Außenbereich wird lediglich noch an der Terrasse und am Kellereingang gearbeitet, alles andere ist bereits fertig. Die Fenster sind saniert, beziehungsweise erneuert, die neuen Türen sind drin. Die Heizungsanlage ist im Dachgeschoss eingebaut, im Keller steht bereits der Trockenbau der künftigen Toiletten, die alte Treppe wurde ausgebaut, der Einbau der neuen Treppe und des Aufzuges wird derzeit vorbereitet. Deswegen geht es zurzeit nur über die alte Wendeltreppe von einem Geschoss zum anderen. Wenn die neue Treppe eingebaut ist, darf die Wendeltreppe nur noch als Notausgang benutzt werden.

Überall herrscht Zufriedenheit

In der Hofstube, dem großen und repräsentativen Herz des neuen Schlosses sind Restauratoren dabei, die rund 100 Jahre alten Farbfassungen zu dokumentieren. Sie werden allerdings erneut überstrichen. Hell, aber nicht weiß.

Friedhelm Kanzler ist jedenfalls zufrieden, Architekt Werner Dümke ist es ebenfalls und auch Jutta Feige von der Brandenburgischen Schlösser-GmbH freut sich über den Baufortschritt der zurückliegenden Monate. Jede Woche kommt sie von Potsdam nach Freyenstein. "Es sind die vielen tausend Kleinigkeiten, die so viel Zeit kosten", sagt sie. Sämtliche alte Bausubstanz im Schloss, die noch zu retten war, muss erhalten werden.

Zunächst stand die statische Sicherung an

Mit der statischen Sicherung wurde in den Jahren 2007 bis 2010 die Grundlage für die Sanierung gelegt.

2009 wurde ein Nutzungskonzept erstellt, das besagt, dass die Zentrale des Archäologischen Parks hierhin umzieht. Finanziert wird der Ausbau des Schlosses mit Fördergeldern über das LeaderProgramm, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Schlösser-GmbH und mit Eigenmitteln der Stadt.

Von Uta Köhn

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