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Schatzsuche im Gutspark Netzeband

Der Theatersommer führt „Die Schatzinsel“ auf Schatzsuche im Gutspark Netzeband

Der Pirat hat die Augenklappe abgelegt, die Waffen im Stiefel versteckt und sich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So kommt er unerkannt an Bord eines Schiffes, das ihn auf die Schatzinsel bringen soll. Diese witzig-spritzige Version der „Schatzinsel“ ist zurzeit im Gutspark Netzeband zu sehen.

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Judith Steinhäuser (Mrs. Elisabeth Trewlaney) und Andreas Klein (Doktor Theodor Livesey) in „Die Schatzinsel“.

Quelle: Henry Mundt

Netzeband . Auf Schatzsuche in Netzeband kann man sich an den kommenden Wochenenden begeben. Dann verwandelt sich der Gutspark wieder in eine „Schatzinsel“. Mit dem Schiff machen sich die Gutsherrin Mrs. Trelawney mit ihrer Tochter, der Landarzt Dr. Livesey, der junge Jim Hawkins und all die anderen auf den Weg. Mit dabei ist nicht zuletzt der Mann mit dem Hinkebein, der berüchtigte Pirat Long John Silver mit seiner Bande. Denn der ist nur zu begierig darauf, bei der reichen Mrs. Trelawney anzuheuern – ist doch ein Pirat ohne Schiff gar kein richtiger Pirat. Also wird die Augenbinde abgelegt, die Waffen verschwinden im Stiefel, der raubeinige Freibeuter zaubert sich gar kein verbindliches Lächeln ins Gesicht. Aber sein Ziel lässt er nicht aus den Augen: Die Schatzinsel.

Niemand weiß, was man auf dieser Insel vorfindet. Gibt es den sagenumwobenen Schatz wirklich und wenn ja, wer wird ihn finden? Eines ist allerdings sicher: Es gibt viele Überraschungen, Abenteuer und so manch komische Situation, wenn der Theatersommer Netzeband im Gutspark „Die Schatzinsel“ gibt.

Hermann Höcker hat Stevensons Schatzinsel in eine griffig-witzige Dialogform gebracht. Jeder Charakter ist liebevoll gezeichnet und hat seine unverwechselbaren Macken und Marotten. Das Ensemble hat seinen Spaß, die schrägen Typen zum Leben zu erwecken. Etwa Mrs. Trelawney, die zwar kommandieren kann, aber geschwätzig das Vorurteil über plappernde Frauen untermauert. Da kann auch Dr. Livesey kaum bremsen, der um die Witwe wirbt. Deren Tochter ist ebenfalls an Bord. Hungrig auf Abenteuer, den Kopf voller Schwärmereien, verfällt sie sogleich dem jungen Jim Hawkins, der dem Geheimnis des Piratenschatzes ebenso auf der Spur ist. Ein spielfreudiges Ensemble des Theatersommers Netzeband bietet zwei Stunden beste, turbulente Unterhaltung für groß und klein.

Im vorigen Jahr gehörte das Familienstück „Die Schatzinsel“ übrigens zu den Kassenschlagern im Netzebander Gutspark. Alle Vorstellungen waren sehr gut besucht, einige ausverkauft. Das Stück ist auch für kleinere Kinder sehr gut geeignet. So urteilte etwa im vorigen Jahr eine Fünfjährige, die Piraten seien gar nicht gruselig gewesen, sondern „sehr cool“.

Die Termine:

11., 12., 18., 19., 26. Juli und 2., 9., 16., 23. August, jeweils 15 Uhr

Karten:   033931/34 94 0 oder unter www.theatersommer-netzeband.de

Von MAZ-online

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