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Schausteller tritt Angestellten

Neuruppin Schausteller tritt Angestellten

Für die Polizei hat der Martinimarkt in Neuruppin gleich am ersten Wochenende einiges an Arbeit mit sich gebracht. Den größten und folgenschwersten Streit gab es am Sonnabend, als ein Schausteller seinen Angestellten aus dem Verkaufsstand warf und ihn mit Füßen trat.

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Meist ging es friedlich zu, aber nicht immer.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Handgemenge, eine Ohrfeige für die Exfreundin, ein versuchter Einbruch und bange Minuten für einen Siebenjährigen: Die Polizei zieht nach dem ersten Martinimarkt-Wochenende in Neuruppin eine durchwachsene Bilanz.

Den wohl heftigsten Streit auf dem Rummel gab es demnach am Sonnabend: Ein 39-jähriger Angestellter eines Verkaufsstandes war mit der Frau seines Vorgesetzten aneinandergeraten. Der Chef bekam das mit, wurde handgreiflich und warf den Mitarbeiter aus dem Stand. Der 39-Jährige fiel zu Boden. Dort trat der Vorgesetzte ihn offenbar mit Füßen. Der Angestellte erlitt Verletzungen im Gesicht.

20-Jähriger ohrfeigt seine Exfreundin

Bereits am Freitagabend waren der Polizei von der Festmeile zwischen Brasch- und Schulplatz zwei Körperverletzungen gemeldet worden. An einem Fahrgeschäft gerieten zwei 15-Jährige in Streit, einer stieß seine Stirn dabei gegen die Nase des anderen, der sich anschließend in der Rettungsstelle der Ruppiner Kliniken behandeln lassen musste. Ebenfalls handgreiflich wurde es bei einem Zwist zwischen einer 21-Jährigen und ihrem 20-jährigen Exfreund. Beide hatten sich wohl zufällig auf dem Martinimarkt getroffen und waren aneinandergeraten. Der Mann gab seiner Exfreundin eine Ohrfeige.

Hoch oben und kopfüber gab es kaum Gelegenheit zum Streiten

Hoch oben und kopfüber gab es kaum Gelegenheit zum Streiten.

Quelle: Peter Geisler

Am Sonntag mussten Beamte auf dem Rummel insgesamt viermal einschreiten. Gegen 19 Uhr erschien eine Frau mit einem siebenjährigen, weinenden Jungen, der sich offenbar im Getümmel verlaufen hatte. Die Frau war keine Angehörige und übergab den Jungen der Polizei. Zeitgleich meldete sich ein besorgter Mann bei einer anderen Polizeistreife und gab an, dass er den Siebenjährigen sucht. Beide waren kurz darauf wieder beisammen.

Gegen 20 Uhr meldete sich ein 21-Jähriger und gab zu Protokoll, dass jemand die Windschutzscheibe seines Motorrades beschädigt habe. Das Motorrad stand zum fraglichen Zeitpunkt in der Schinkelstraße. Beamte entdeckten einen Riss in der Scheibe. Der Schaden wird auf 200 Euro geschätzt.

Unbekannter steigt in Wohnwagen ein

Gegen 21.30 Uhr schlug eine 42-jährige Frau Alarm. Sie hatte sich in einem Wohnanhänger auf dem Rummelplatz aufgehalten und bemerkt, dass sich ein Unbekannter an der nicht verschlossenen Tür zu schaffen machte. Nach kurzem Hantieren öffnete der Mann die Tür, traf auf die Frau, beide erschraken und der Mann ergriff die Flucht. Die Frau beschrieb ihn als 1,90 bis zwei Meter große und schlank; er habe eine dunkle Winterjacke und eine graue Wollmütze getragen.

Zum Finale des Tages ließ sich gegen 23.30 Uhr ein 27-jähriger Mann auf dem Martinimarkt-Gelände dazu hinreißen, zwei Polizisten mit einem Becher zuzuprosten und dabei „Heil Hitler“ zu rufen. In dem Fall wurde eine Anzeige aufgenommen.

Von MAZonline

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