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Schlagerstars bringen das Kulti zum Kochen

Kyritz Schlagerstars bringen das Kulti zum Kochen

Die Schlagerstars und Schwestern Anita und Alexandra Hofmann gaben am Sonntagnachmittag ein Konzert im Kyritzer Kulturhaus und sangen eigene Lieder sowie Coversongs. Es war ihr erster Auftritt in der Knatterstadt.

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Schlagerstars zum Anfassen: Anita und Alexandra Hofmann ließen die Fans bis an die Bühne heran.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Eine Musikrevue voller Emotionen lieferten am Sonntagnachmittag Anika und Alexandra Hofmann im Kyritzer Kulturhaus ab. Ruth Schulze vom Kulti-Team hatte extra die Brandmelder ausgeschaltet. Der Auftritt der Stars vom Bodensee wurde mit Feuerwerk begleitet. Das war eine Überraschung für die Schwestern, für die diese Pyro-Effekte ein Zeichen der Wertschätzung ihres Teams sind. „Wir haben davon wirklich nichts gewusst“, sagt Alexandra Hofmann.

Die Schwestern beendeten in Kyritz ihre zehntägige Tour unter dem Motto „Ganz persönlich“ in eher kleineren Häusern. „Das war sehr charmant“, sagt Alexandra Hofmann. Sie führte auch durch das Programm, das mehr als zwei Stunden dauerte. Die Hofmann-Schwestern sangen dabei eigene Lieder und Coversongs, für die Anika Hofmann die Texte geschrieben hat.

Es war der erste Auftritt der beiden in Kyritz. Sie verbrachten die Nacht zu Sonntag im „Waldschlösschen“ und empfanden die Umgebung als sehr idyllisch. Auch ein Spaziergang durch die Stadt gehörte zum Besuch der Schlagerstars an der Knatter. „Wir waren angenehm überrascht und fanden es hier in Kyritz sehr sympathisch“, erzählt Alexandra Hofmann.

Auftritt in Kyritz auch mit Alphorn, Saxofon, Trompete und Panflöte

Die Schwestern sind 200 000 Kilomert pro Jahr unterwegs und fuhren auch am Sonntagabend noch nach Hause an den Bodensee. „Wir haben immer gute Schutzengel dabei und versierte Fahrer“, so Alexandra Hofmann. Sie ist die ältere der beiden Schwestern. Zusammen machen sie seit 29 Jahren Musik, kamen schon als Kinder dazu. Mit einem zweistündigen Konzert zum 40. Geburtstag des Vaters hatte alles angefangen. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte das Duo zwei Wochen später bei einen Fest in seiner Heimat. „Von da an ging es Schlag auf Schlag“, erzählt Alexandra, die eigentlich Konzertpianistin werden wollte und dafür als Kind täglich vier Stunden freiwillig geübt hatte. Ihre Schwester war schon immer mehr für das Singen. Bei ihren Auftritten zeigen die beiden aber auch ihr instrumentales Talent. In Kyritz hatten sie unter anderem ein Alphorn, Saxofon, Trompete und Panflöte dabei. Insgesamt spielen sie 16 Instrumente.

Bei ihren Auftritten fast immer dabei ist Annelies Weber. „Meine rechte und linke Hand“, sagt Alexandra Hofmann. Sie gehört seit dem Jahr 2000 zum Familienunternehmen Hofmann, war einst Fan und zieht nun die Fäden hinter den Kulissen, kümmert sich um das Make-up und die Kostüme. In Kyritz wurden sie insgesamt viermal gewechselt. Dem Start in Rot folgte eine Sequenz in Schwarz und dann sangen die Schwestern ganz in Weiß. Den Neue-Deutsche-Welle-Part ihres Konzertes bestritten sie in silberfarbenen Mänteln mit futuristischen Brillen. Die Zuschauer waren begeistert, tanzten am Schluss vor der Bühne, ließen sich mit ihren Stars fotografieren und nahmen Autogramme mit nach Hause.

Von Sandra Bels

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