Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Schloss nach Sanierung übergeben

Freyenstein Schloss nach Sanierung übergeben

Es war ein großer Tag für alle Förderer des Schlosses in Freyenstein: Am Freitag wurde das historische Bauwerk offiziell seiner Bestimmung übergeben, nachdem es jahrelang saniert worden ist. Auch Kulturstaatssekretär Martin Gorholt gratulierte den Freyensteinern und der Stadt Wittstock zu dem sehenswerten Ergebnis.

Voriger Artikel
Babyboom in den Ruppiner Kliniken hält an
Nächster Artikel
Kurve wird ab Montag entschärft

Zur Erinnerung an einen denkwürdigen Tag stellten sich alle Förderer der Schlosssanierung zu einem Gruppenfoto auf.

Quelle: (2): Björn Wagener

Freyenstein. Für das Schloss in Freyenstein begann am Freitag ganz offiziell eine neue Zeitrechnung. Denn das imposante historische Bauwerk wurde seiner Bestimmung übergeben, nachdem es von 2011 bis 2015 weitgehend saniert worden ist.

Viele Förderer kamen zusammen

Über die gelungene Arbeit freuten sich am Freitag Unterstützer und Förderer, darunter der Kulturstaatssekretär Martin Gorholt; der ehemalige Landeskonservator Detlef Karg; Wolfgang Illert vom Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz; der Architekt Werner Dünkel; der Bauforscher Peter Goralczyk und natürlich der Hausherr und Bürgermeister Jörg Gehrmann. Auch Anita von Winterfeld, die erste Vorsitzende des von Winterfeld’schen Familienverbandes, war unter den zahlreichen Gästen. Das Adelsgeschlecht der von Winterfelds war 1620 in das Schloss eingezogen und hatte bis 1945 seine Historie geprägt.

Von einem einzigartigen Ensemble in kulturhistorischer Landschaft sprach Detlef Karg. Er erinnerte an Bürgermeister Gehrmanns einstigen Hinweis, „auf die Kultur schauen zu müssen“, denn ihm sei bewusst gewesen, dass es schwierig werden würde, Firmen und wirtschaftliche Entwicklung nach Freyenstein zu holen. „Standorte werden über die Kultur geprägt – und daraus erwächst auch neue Kultur“, so Karg.

Dank an die Handwerker

In ihren Grußworten würdigten unter anderem auch Martin Gorholt und Wolfgang Illert die Leistungen, die in den vergangenen Jahren erbracht wurden. Immerhin habe sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit 650 000 Euro an den Sanierungskosten beteiligt. Immer wieder klang in den Grußworten auch der Dank an die Handwerker durch, deren Geschick in vielen Details sichtbar geworden sei. Werner Dünkel erinnerte an so manche Probleme, etwa um die Brandschutzauflagen zu erfüllen. Bürgermeister Jörg Gehrmann sprach von „den Mühen der Ebene“, die einen jahrelangen Atem gebraucht hätten, um das Schloss zu dem zu machen, was es heute ist. Peter Goralczyk gab einen umfassenden Einblick in die Bauhistorie und die Verbindungen zu historischen Ereignissen in Bezug auf das Schloss.

Zur Erinnerung an diesen denkwürdigen 1. Juli stellten sich alle Förderer auf der Treppe zur Terrasse für ein Erinnerungsfoto auf.

Heute ab 11 Uhr feiern die Freyensteiner ihr Stadtfest im Schlosspark.

Von Björn Wagener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg