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Ostprignitz-Ruppin Schluss nach 45 Jahren bei der Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schluss nach 45 Jahren bei der Feuerwehr
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02:15 19.06.2017
Carelo Pfefferlein hatte am Freitag seinen letzten Arbeitstag in Neuruppins Feuerwache. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Der Abschied von der Feuerwehr fällt Carelo Pfefferlein nicht sonderlich schwer. Dabei ist der Neuruppiner seit 45 Jahren im Einsatz, wenn es darum geht, Brände zu löschen, nach einem Unfall Verletzte zu retten oder auch mal Tiere aus einer misslichen Lage zu befreien. Doch der 62-Jährige weiß, wann für ihn Schluss ist. „Die 45 Jahre reichen“, sagt der Oberbrandmeister, der am Freitag seinen letzten Arbeitstag in der Neuruppiner Wache in der Schinkelstraße hatte.

Im Urlaubshotel einen Fettbrand gelöscht

Eingetreten in die Freiwillige Feuerwehr ist Pfefferlein mit 17. Damals lernte er gerade Mechaniker bei den Elektro-Physikalischen Werken (EPW). Zu den Ausbildern in der Berufsschule in der Präsidentenstraße gehörte der damalige Kreisbrandmeister. Dieser warb für die Feuerwehr, Pfefferlein willigte ein. Für ihn war das selbstverständlich. „Ich bin als Kind so erzogen worden, dass man anderen Leuten hilft.“ Seit 1991 gehört Pfefferlein als Gerätewart zu den hauptamtlichen Kräften der Neuruppiner Feuerwehr. Der jetzige Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald hatte ihn geholt, nachdem der damalige Betrieb von Pfefferlein, die Wärmetechnik, pleite ging und er arbeitslos war. Besonders gut kann sich Pfefferlein noch an den Einsatz erinnern, als am 19. August 1988 das große Eckhaus am Neuruppiner Schulplatz zur Wichmannstraße brannte. Zudem war er im Juni 2016 Gruppenführer bei den Löscharbeiten, als in der Fehrbelliner Straße ein Großbrand ein Geschäftshaus zerstörte. Nun freut sich der Neuruppiner schon auf seinen Urlaub in Hurghada am Roten Meer. „Ich brauche Wärme.“ Seit 15 Jahren macht er dort Urlaub, stets im selben Hotel, dem Beach Albatros. Dort hat er sogar einen Fettbrand gelöscht und das Personal davor bewahrt, die Flammen mit Wasser zu bekämpfen. „Das wäre lebensgefährlich für sie geworden.“ Gleichwohl kann er abschalten, beteuert Pfefferlein. Er freut sich auf Hurghada, die Hotelangestellten, die ihn kennen, und auf seine Stammliege am Meer. „Da kann ich richtig abschalten.“ Zu Hause hilft der Garten dabei und sein Kater Moritz.

Von Andreas Vogel

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