Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Schneller als geplant
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schneller als geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:16 01.11.2015
Nach erfolgreicher Straßenfreigabe ließen sich die am Bau Beteiligten einen Imbiss schmecken. Quelle: Björn Wagener
Anzeige
Wernikow

„Eine geile Straße habt ihr hier gebaut, wirklich tolle Sache“, meinte am Donnerstag ein Mann hinterm Steuer seines Autos, nachdem das obligatorische Durchschneiden des Bandes soeben passiert war und sich die Beteiligten noch auf der Fahrbahn aufhielten. Diesem Lob widersprach niemand. Schließlich rollt es sich jetzt sanft durchs Dorf.

Seit dem 20. April war die Ortsdurchfahrt von Wernikow eine Baustelle. Das ist nun Geschichte. Denn am Donnerstag wurde die Kreisstraße ganz offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Und das erheblich früher als ursprünglich geplant. Denn eigentlich sollte es erst knapp einen Monat später so weit sein.

Landrat Ralf Reinhardt bezeichnete die sanierte Ortsdurchfahrt als einen „beachtenswerten Gewinn für Wernikow“ und fasste zusammen, was in der Bauzeit geleistet wurde: Die Fahrbahn bekam eine Asphaltdecke und wurde auf einer Strecke von 890 Metern innerhalb des Ortes auf sechs Meter Breite ausgebaut; der 532 Meter lange Bereich vom Ortsausgang bis zur Landesstraße 14 auf 5,50 Meter – inklusive befestigter Bankette. Außerdem wurden auch ein 863 Meter langer Hauptkanal für die Entwässerung gebaut; Gehwegabschnitte zum Teil erneuert und entsprechende Anbindungen ebenso hergestellt wie die Grundstückszufahrten entlang der Fahrbahn. Darüber hinaus entstanden zwei Parkflächen. Der Wasser- und Abwasserverband ließ 368 Meter Trinkwasserleitung um verlegen. Ein Durchlass wurde erneuert und der Regenwasserkanal auf acht Metern Länge erneuert.

Es ist vollbracht: Mit dem Banddurchschnitt wird die Straße in Wernikow freigegeben. Quelle: Björn Wagener

Das gesamte Projekt kostete 1,459 Millionen Euro. Die Hälfte dieser Summe wurde vom Landesbetrieb Straßenwesen gefördert. Auftraggeber waren neben dem Landkreis, der für die Erneuerung der Fahrbahn, der Entwässerung und des Durchlasses verantworlich zeichnete, auch die Gemeinde Heiligengrabe, die die Herstellung der beiden Parkflächen, des Regenwasserkanals und einer Zufahrt übernahm.

Bürgermeister Holger Kippenhahn betonte, dass sich in Wernikow in diesem Jahr baulich viel getan habe. Denn neben der nun fertiggestellten Straße sei auch die Sanierung der ältesten Feldsteinkirche im Ort ein großes Stück voran gekommen. Er dankte allen am Bau Beteiligten, machte aber auch gegenüber dem Landrat darauf aufmerksam, dass für eine durchgängig gute Verbindung der Streckenabschnitt zwischen Maulbeerwalde und Blesendorf noch dringend sanierungsbedürftig sei. So lange das nicht umgesetzt ist, wolle er den Wunsch nach Sanierung des genannten Abschnittes „im Fokus lassen“.

Von Björn Wagener

Ostprignitz-Ruppin Ostprignitz-Ruppin: Polizeibericht vom 29. Oktober - Transporterfahrer mit 3,48 Promille auf A 24

Sturzbetrunken und ohne Führerschein war ein 38-Jähriger aus Polen Mittwochmittag mit einem Kleintransporter auf der A 24 unterwegs. Bereits bei Birkenwerder fiel die Schlangenlinien-Fahrt auf. Gestoppt wurde er an der Raststätte Walsleben. Der Alkotest ergab 3,48 Promille. Nach einer Nacht im Gewahrsam wurde er gegen eine Sicherheitsleistung von 300 Euro entlassen

29.10.2015
Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Heimatforscher sind enttäuscht - Mäkeln am Millionenmuseum

Historiker, die sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte ihrer Heimatstadt beschäftigen, sind enttäuscht. Anders als in Perleberg und Wittstock sei der Museumsumbau in Neuruppin misslungen, die Ausstellung banal und auf Effekte aus. Nicht mal komplett barrierefrei sei der teure Anbau. Der Leiter des Museums wehrt sich. Besucherzahlen scheinen ihm Recht zu geben.

01.11.2015
Ostprignitz-Ruppin Großprojekt Paulshorster Straße - Bauarbeiten und kein Ende

Von Anfang an stand der Ausbau der Paulshorster Straße in Rheinsberg in der Kritik. Nun sollte das 670 000 Euro-Großprojekt eigentlich beendet sein – doch eine Endabnahme gab es immer noch nicht. Grund ist die lange Liste der Mängel, die jetzt immer noch von den Baufirmen beseitigt werden.

01.11.2015
Anzeige