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Schönberg ist überall

Namensvetter-Festival in Belgien Schönberg ist überall

Schönberg in der Gemeinde Wusterhausen hatte jetzt seinen ganz großen Auftritt auf internationalem Parkett . Vier Schönberger fuhren kürzlich zum Internationalen Schönberg-Festival nach Belgien. Dort trafen sich Vertreter aus 16 gleichnamigen Ortschaften.

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Die Schönberger im Festumzug: Rebecca Seel, Manuela Wlodarski und Sabine Berndt (v.r.) sowie Jens Oeppert,(2.v.l.).

Quelle: Robert Frauenkron

Schönberg. Heimlich, still und leise, ohne es vorher anzukündigen, hat sich Wusterhausen am vergangenen Wochenende auf eine internationale Bühne begeben. Die Großgemeinde entsandte drei Frauen und einen Mann auf eine Reise nach Europa, die nach rund 600 Kilometern im ostbelgischen St. Vith endete. Dort wehte neben der deutschen Fahne und der Österreich-Flagge auch das blaue Banner mit den gelben Sternen.

Der Ort St. Vith ist Teil der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Ein Ortsteil heißt „Schönberg“. Dieses Dorf war am vergangenen Wochenende Gastgeber des mittlerweile 6. internationalen Festivals der Gleichnamigen in Österreich und Deutschland. Das Motto lautete: „Wo wir sind, ist Schönberg“.

Der Vereinigung gehören 26 Schönbergs an

Der Vereinigung gehören 26 Schönbergs an. Zu den 16, die sich in Belgien zeigten, zählte auch das 175-Einwohner-Dorf unweit von Wusterhausen.

Ortsvorsteherin Manuela Wlodarski, Sabine Berndt, Rebecca Seel und Jens Oeppert kamen sich zuerst etwas verloren vor. Der Zustand hielt aber nicht lange an. „Wir hatten den Eindruck, dass sich hier alle kannten“, sagt Manuela Wlodarski, angenehm überrascht von der Herzlichkeit, mit der die „Neulinge“ aufgenommen wurden, aber auch vom staatsmännisch zelebrierten offiziellen Programm.

Im Festzelt vor 600 Zuhörern das Dorf vorgestellt

Dabei ergriff sie selbst das Wort. Im Festzelt, das mit 600 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt war, stellte nach der offiziellen Begrüßung jede Delegation ihren Heimatort vor. Das Grüppchen aus Ostprignitz-Ruppin tat sein Bestes, anhand von Fotos Land und Leute zu präsentieren.

An einem großen Gedenkstein am Veranstaltungsort prangten Tafeln mit den Wappen der Festivalteilnehmer. In Ermangelung eines eigenen musste das Wusterhausener Schönberg auf das der Großgemeinde zurückgreifen.

Abstecher zur Formel-1-Rennstrecke in Spa

„In Erinnerung bleiben mir die vielen freundschaftlichen Begegnungen“, sagt die Ortsvorsteherin, „und die überwältigende Gastfreundschaft.“ Tatsächlich taten die Einheimischen alles, um unvergleichliche Erlebnisse zu schaffen, sei es beim großen Festumzug mit mehreren Kapellen und Spielmannszügen, bei der Besichtigung einer Schokoladenmanufaktur, bei Wanderungen, Rundflügen oder einem Abstecher zur Formel-1-Rennstrecke in Spa.

Die Schönberger konnten bis zur Heimfahrt reichlich Kontakte knüpfen. Sie nutzten die Gelegenheit. Man lud sich gegenseitig ein und hofft, spätestens 2021 beim nächsten Schönberg-Festival wieder beieinander zu sein. Es findet in Oberbayern im Ortsteil Schönberg der Gemeinde Rottenbuch statt.

Von Wolfgang Hörmann

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