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Ostprignitz-Ruppin Schönermarker sorgen im Dorf für Ordnung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schönermarker sorgen im Dorf für Ordnung
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17:10 28.02.2016
Mit vereinter Kraft brachten die Schönermarker die Hecke am Rodelberg wieder in Form. Quelle: André Reichel
Schönermark

Rund ein Dutzend Schönermarker trafen sich am Sonnabendvormittag zum Arbeitseinsatz am Rodelberg. Die 160 Meter lange Hecke, die das Areal umschließt, sollte nun endlich wieder in Form gebracht werden.

Der Heimatverein hatte seine Mitglieder zu dieser Aktion aufgerufen. „Jeder, den ich angesprochen habe, ist auch zum Helfen hergekommen“, stellte die Vorsitzende des Heimatvereins, Waltraut Wilke, zufrieden fest. Um dem meterhoch gewucherten Buschwerk Herr zu werden, hatten die Schönermarker mehrere elektrische Heckenscheren und eine Motorsäge für die besonders dicken Äste mitgebracht.

Mehrere Fuhren Geäst kamen zusammen

Den für die Technik benötigten Strom stellte der gleich nebenan wohnende Bürgermeister der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark, Gerhard Wilke, zur Verfügung. Die Arbeiten waren perfekt eingeteilt. Während Karl-Heinz-Becker, Klaus Ryslawy, Reinhard Elgert, Enrico Aderhold und Bürgermeister Wilke die Hecke mit ihrer Technik wieder in Form brachten, räumten Thomas Völter, Sebastian Wilke, Karin Krüger, Norbert Schmidt, Ronny Paetzke, Bernd Schattschneider sowie Waltraut Wilke umgehend den bergeweise anfallenden Heckenschnitt auf die Anhänger, die Joachim Völkert samt Trecker zur Verfügung stellte. Mehrere Fuhren Geäst kamen im Laufe des Arbeitseinsatzes zusammen und wurden auf dem Sportplatz des Dorfes für das Osterfeuer abgeladen.

Mit großen Laubharken wurde der Heckenschnitt zusammengekehrt. Quelle: André Reichel

Als der Einsatz gegen 13 Uhr zu Ende war, gab es für die fleißigen Helfer eine Stärkung. Zufrieden mit ihrer Leistung schauten sich die Schönermarker den nun akkurat hergerichteten Platz am Rodelberg an. Für die Einwohner ist dieser Platz derzeit noch der einzige Ort, an dem man sich in großer Runde treffen und feiern kann. Anfang des Jahres findet dort zum Beispiel das traditionelle Weihnachtsbaumverbrennen statt und auch die Jahresversammlung des Heimatvereins wird dort jedes Jahr im Juni abgehalten.

40 Mitglieder hat der im November 1998 gegründete Verein derzeit. Waltraut Wilke ist seit Anbeginn die Vorsitzende des Heimatvereins, der neben der Kirchengemeinde so gut wie alle kulturellen Aktivitäten organisiert und durchführt. Bald, so hofft Waltraut Wilke, wird der leerstehende Konsum zum Bürger- und Vereinshaus und somit zum neuen Zentrum des Dorfes für alle – vorausgesetzt, die beantragten Fördergelder fließen.

Von André Reichel

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