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Ostprignitz-Ruppin Schüler als Gewässerretter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler als Gewässerretter
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00:18 27.09.2017
Die fleißigen Gewässerretter nach vollbrachter Tat. Quelle: Regine Buddeke
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Rheinsberg

Nein, eklig sei es nicht gewesen, da sind sich alle Kinder einig. Die zwölf Drittklässler der Rheinsberger Salvador-Allende-Schule waren am Sonnabend mit Gummihandschuhen, Kescher und Müllgreifer ausgerüstet, als es auch in diesem Jahr wieder hieß: Der Nabu ruft auf zum Küstenputztag – dem International Coastal Cleanup Day. „Alles was wir heute einsammeln, landet nicht im Meer“, sagt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, der die Kinder bei ihrem Tun unterstützt – ebenso wie Eltern, Lehrer und Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Rheinsberg-Lindow.

Ein bisschen ist es vielleicht auch wie Schatzsuche, denn es findet sich mehr als nur Plastikmüll am Ufer des Grienericksees. Um den es eigentlich geht – jährlich landen 10 Millionen Tonnen Plastikabfälle im Meer: ein Todesurteil für Millionen Tiere und deren Biotope. Seit 30 Jahren schon reinigen daher Freiwillige – immer im  September – weltweit Küstenabschnitte.

Fahrrad ohne Räder gefunden

„Wir haben ein Fahrrad ohne Räder gefunden“, berichtet Marla Miller aus der ersten Gruppe. „Annette musste dafür sogar ins Wasser steigen.“ Neben einem Stück Wellblechdach war das wohl eine der spektakulärsten Umweltsünden. Gruppe zwei konnte nur mit einem Paar abgewrackter Sandalen dienen. Aber es ging schließlich um viel mehr.

Beide Teams haben in einer anderthalbstündigen Aktion 31 Kilo Müll von winzig klein bis ziemlich groß geborgen und in Müllsäcken verstaut – für die Gewässerretter eine ziemlich stolze Zahl. „Im vergangenen Jahr waren es über 100 Kilo“, erinnert sich Leif Miller.“ Ein gutes Zeichen?

„Wir wollen der Umwelt helfen“, erklärt Frida, warum sie an der Aktion teilnimmt. „Und den Tieren auch“, ergänzt Marla. Für Theo und Hugo war es ebenfalls Ehrensache. „Ehe ich den ganzen Tag auf der Couch fernsehe ...“, tut Hugo großmännisch ab.

„Viele Passanten haben gefragt, was wir machen und uns gelobt“, sagt Sybille Laurinat, die Klassenlehrerin der 3a. Als kleines Dankeschön gab es im Anschluss Eis und Wurst – Grillstuben-Chefin Brigitte Weidauer war so gerührt von der Aktion der Schüler, dass sie die Schüler spontan zum Essen einlud. reb

Von Regine Buddeke

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