Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Schüler als Gewässerretter

Rheinsberg Schüler als Gewässerretter

Jedes Jahr im September ist International Coastal Cleanup Day. Weltweit sammeln Freiwillige Müll an Küsten und Seen, um ein Zeichen gegen Plastikmüll im Meer zu setzen. Die Nabu-Ortsgruppe Rheinsberg-Lindow beteiligt sich: am Samstag sammelten zwölf Schüler der 3c der Rheinsberger Allende-Schule am Ufer des Grienericksees Müll.

Voriger Artikel
Erntedank-Gaben gesammelt
Nächster Artikel
Casting bei den „Knattermimen“

Die fleißigen Gewässerretter nach vollbrachter Tat.

Quelle: Regine Buddeke

Rheinsberg. Nein, eklig sei es nicht gewesen, da sind sich alle Kinder einig. Die zwölf Drittklässler der Rheinsberger Salvador-Allende-Schule waren am Sonnabend mit Gummihandschuhen, Kescher und Müllgreifer ausgerüstet, als es auch in diesem Jahr wieder hieß: Der Nabu ruft auf zum Küstenputztag – dem International Coastal Cleanup Day. „Alles was wir heute einsammeln, landet nicht im Meer“, sagt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, der die Kinder bei ihrem Tun unterstützt – ebenso wie Eltern, Lehrer und Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Rheinsberg-Lindow.

Ein bisschen ist es vielleicht auch wie Schatzsuche, denn es findet sich mehr als nur Plastikmüll am Ufer des Grienericksees. Um den es eigentlich geht – jährlich landen 10 Millionen Tonnen Plastikabfälle im Meer: ein Todesurteil für Millionen Tiere und deren Biotope. Seit 30 Jahren schon reinigen daher Freiwillige – immer im  September – weltweit Küstenabschnitte.

Fahrrad ohne Räder gefunden

„Wir haben ein Fahrrad ohne Räder gefunden“, berichtet Marla Miller aus der ersten Gruppe. „Annette musste dafür sogar ins Wasser steigen.“ Neben einem Stück Wellblechdach war das wohl eine der spektakulärsten Umweltsünden. Gruppe zwei konnte nur mit einem Paar abgewrackter Sandalen dienen. Aber es ging schließlich um viel mehr.

Beide Teams haben in einer anderthalbstündigen Aktion 31 Kilo Müll von winzig klein bis ziemlich groß geborgen und in Müllsäcken verstaut – für die Gewässerretter eine ziemlich stolze Zahl. „Im vergangenen Jahr waren es über 100 Kilo“, erinnert sich Leif Miller.“ Ein gutes Zeichen?

„Wir wollen der Umwelt helfen“, erklärt Frida, warum sie an der Aktion teilnimmt. „Und den Tieren auch“, ergänzt Marla. Für Theo und Hugo war es ebenfalls Ehrensache. „Ehe ich den ganzen Tag auf der Couch fernsehe ...“, tut Hugo großmännisch ab.

„Viele Passanten haben gefragt, was wir machen und uns gelobt“, sagt Sybille Laurinat, die Klassenlehrerin der 3a. Als kleines Dankeschön gab es im Anschluss Eis und Wurst – Grillstuben-Chefin Brigitte Weidauer war so gerührt von der Aktion der Schüler, dass sie die Schüler spontan zum Essen einlud. reb

Von Regine Buddeke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg