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Ostprignitz-Ruppin Schüler erarbeiten Studie zu Kyritz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler erarbeiten Studie zu Kyritz
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12:53 13.04.2016
Die Schülerinnen simulierten eine öffentliche Verteidigung ihrer Seminararbeit. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Jugendliche aus Kyritz verlassen die Stadt und die Region, weil sie hier ihre Zukunftspläne nicht oder nur eingeschränkt verwirklichen können. Das ist das Fazit der Seminararbeit von sechs Zwölftklässlerinnen des Kyritzer Gymnasiums. Sie trägt den Titel „Lebensperspektiven junger Menschen“. Die Mädchen beschäftigten sich im Fach Politische Bildung zwei Jahre mit der empirischen Sozialforschung. Herausgekommen ist die Arbeit, die sie vor Mitschülern, Lehrer Thomas Settgast und dem Vize-Bürgermeister der Stadt und Kämmerer Michael Köhn verteidigten. Damit wurde eine öffentliche Verteidigung simuliert, wie es später an der Universität üblich ist. Es geht um hochschulgerechtes und methodisches Lernen, so Settgast.

Die Stadt war Auftraggeber für die Studie

Die Stadt war sozusagen der Auftraggeber für die Studie. Die Beauftragte für das Stadtmarketing Doreen Wolf hatte sich mit den Schülerinnen getroffen und mit ihnen wichtige zu erarbeitende Punkte abgesprochen. Die Schülerinnen entwickelten daraufhin einen Fragebogen, den sie an den Schulen der Stadt verteilten. Sie wollten herausfinden, wie Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahre ihre Perspektiven in der Region nach der Schule sehen. Dabei stellte sich heraus, dass Kyritz für eine Kleinstadt vielfältige Angebote hat, aber weniger wirtschaftlich attraktiv für junge Leute ist, die es deshalb mehr in strukturell stärkere Regionen im Süden und Westen des Landes zieht. Die Endfassung der Seminararbeit bekommt das Rathaus. Michael Köhn erklärte den Schülerinnen, dass er es interessant findet, was die jungen Leute erwarten. Das sei besonders wichtig im Hinblick auf kommende Investitionen, so Köhn. Die Stadt werde versuchen, aus den Vorschlägen der Schülerinnen Projekte abzuleiten. So ging es zum Beispiel um ein Ausbildungskataster, das nicht bei der Agentur für Arbeit angesiedelt ist.

Von Sandra Bels

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