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Ostprignitz-Ruppin Schüler erhalten Zeugnisse in Sankt Marien
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler erhalten Zeugnisse in Sankt Marien
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00:17 20.07.2016
Eva-Maria Vanino (Mitte) überreichte die Zeugnisse an die jungen Damen und Herren. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Für gewöhnlich findet die Zeugnisübergabe für die Absolventen der zehnten Klassen der Polthier-Oberschule in der Schulaula statt. In diesem Jahr haben die dortigen Räumlichkeiten jedoch nicht ausgereicht. „Die Aula fasst etwa 200 Gäste“, erklärte Schuldirektorin Eva-Maria Vanino. Das sei im vergangen Jahr bei 50 Absolventen auch kein Problem gewesen, doch da diesmal 68 Schüler ihre Zeugnisse überreicht bekamen, sei der Anhang an Eltern, Großeltern und Freunden sehr viel größer gewesen.

Und so erhielten die Schüler im Beisein der über 300 Gäste ihre Abschlusszeugnisse am Freitag in der Sankt Marienkirche. „Ein bedeutend festlicherer Ort als die Aula“, wie Vanino sagte und das nicht nur, weil die Marienkirche ein Wahrzeichen Wittstocks wäre. Bedenken einiger Eltern versuchten auch die Pfarrer Linda Jünger und Björn Borrmann zu zerstreuen indem sie erklärten, dass dieser Raum unabhängig von Glauben und Überzeugung besonders gut zu diesem besonderen Anlass passten.

Der Schüler-Chor des Wittstocker Gymnasiums gratulierte den Absolventen musikalisch. Quelle: Christian Bark

Musikalisch durften sich Schüler und Gäste über Lieder des Chores vom Wittstocker Gymnasium sowie ein Ständchen von Musiklehrerin Julia Kanzler freuen. „Heute gratuliert Euch diejenige, für die es für Hitzefrei immer nicht warm genug war“, sagte Vanino in ihrer Rede zu ihren Schülern. „Aber die es deshalb besonders gut mit Euch meint. Passt gut auf Euch auf!“, gab sie den Jugendlichen mit auf den Weg.

Dann folgte die feierliche Zeugnisübergabe. 22 Schüler hatten demnach die erweiterte Berufsbildungsreife erlangt, 24 die Fachoberschulreife und 22 die Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Abitur. Darunter auch die 16-jährige Laura Burgard. Sie will, wie sie sagte, nun ihr Abitur am Oberstufenzenrum (OSZ) in Neuruppin machen und danach vielleicht Psychologie in Hamburg studieren. Andere Zukunftspläne haben derweil ihre Mitschüler.

Linda Jünger (l.) und Björn Borrmann gaben Gottes Segen. Quelle: Christian Bark

So will Natalie Hadorf ebenfalls ans OSZ wechseln, allerdings für eine Ausbildung zum Sozialassistenten. „Damit ich später als Erzieherin arbeiten kann“, erklärte die 16-Jährige. Jonas Bienert wird wohl in Wittstock bleiben und eine Ausbildung zum Straßenbauer beginnen, wie der 16-Jährige sagte. In ihrer Rede an Eltern und Lehrer bedankten sich die Schüler noch einmal für die Unterstützung und die schönen Jahre, bevor es nun für einige in die Berufswelt hinausgehe.

Ganz so viele Schüler wie in diesem Jahr werden 2017 wohl nicht ihr Abschlusszeugnis an der Polthier-Oberschule erhalten, blickte Vanino nach der Veranstaltung in die Zukunft. Dann werde die Aula wohl wieder Ort der Feierlichkeiten, obwohl es ihr persönlich in der Kirche sehr gut gefallen habe.

Von Christian Bark

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