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Schüler katastrierten über 200 Bäume

Wittstock Schüler katastrierten über 200 Bäume

Wie weit Linde oder Eiche von der Stadtmauer entfernt wachsen, ob sie Totholz besitzen oder beim nächsten Sturm auf das Bauwerk kippen könnten, darüber führten Wittstocker Gymnasiasten in der vergangenen Woche Buch. Am Dienstag stellten sie ihre Ergebnisse vor – dabei wurde klar, dass sie mehr geschafft haben, als zunächst geplant war.

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Die Schüler berichteten über ihre Projektarbeit.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Es war eine Herkulesaufgabe, sämtliche Bäume entlang der 2,5 Kilometer langen Wittstocker Stadtmauer zu registrieren und auf Details zu untersuchen. Doch die neun Schüler des Wittstocker Gymnasiums haben sie in ihrem Baumkataster-Projekt bravourös gemeistert. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Schüler alle Bäume in das Kataster aufnehmen werden“, freute sich Markus Hennen vom Förderverein zum Erhalt der Stadtmauer, der das Projekt mit organisiert hatte.

In drei Tagen war es den Schülern gelungen, sämtliche Bäume und größere Gewächse und Baumarten auf dem Gebiet zu bestimmen sowie Daten über deren Zustand, den Abstand zur Stadtmauer und Höhe zu sammeln. Ihre Erfahrungen und Ergebnisse stellten sie ihren Lehrern und Mitschülern am Dienstag in der Aula des Gymnasiums vor. „Das waren über 200 Bäume, hauptsächlich Linden und Eichen“, erklärte der 15-Jährige Torben Winter.

Die Amtskette des Wittstocker Bürgermeisters ist der Stadtmauer nachempfunden, wie die Schüler herausfanden

Die Amtskette des Wittstocker Bürgermeisters ist der Stadtmauer nachempfunden, wie die Schüler herausfanden.

Quelle: Christian Bark

Neben der Fleißaufgabe haben die Schüler aber auch einiges über die Baumvielfalt in ihrer Stadt sowie über die Geschichte und Funktion der Mauer erfahren. Zum Beispiel, dass das Bauwerk an manchen Stellen bis zu sieben Meter hoch ist und die Amtskette des Wittstocker Bürgermeisters der Mauerform nachempfunden wurde. „Die Kette wurde 1998 zum Stadtjubiläum übergeben und bietet an den größeren Elementen die Möglichkeit, Namen und Amtszeiten der Bürgermeister einzugravieren“, informierte Hennen im MAZ-Gespräch. Der Verein wolle die Daten eventuell digitalisieren und nach deren Auswertung mit der Stadt Maßnahmen wie Baumpflege oder Fällungen in die Wege leiten.

Von Christian Bark

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