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Ostprignitz-Ruppin Schüler lernen Wohnungsmarkt kennen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler lernen Wohnungsmarkt kennen
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02:15 13.05.2017
Hans-Jörg Löther (l.) zeigte den Jugendlichen auch die Räumlichkeiten der GWV am Markt. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Etwas Zeit bis zur ersten eigenen Wohnung haben die 20 Zehntklässler der Wittstocker Polthier-Oberschule zwar noch, trotzdem tauchten sie am Mittwoch schon mal in die Weiten des Wohnungsmarkts und Mietrechts. Innerhalb ihres Wirtschaft-Arbeit-Technik-Unterrichts besuchten sie mit ihrem Lehrer Peter Krause die Räume der kommunalen Wohnungsverwaltungsgesellschaft GWV am Markt. Dort erklärte ihnen Geschäftsführer Hans-Jörg Löther die Besonderheiten, auf die man beim Anmieten einer Wohnung achten muss.

Die Schüler bekamen erstmals einen richtigen Mietvertrag zu lesen. Quelle: Christian Bark

„Ich hätte das auch trocken im Lehrbuch durchnehmen können“, sagte Peter Krause. Aber eine solche Exkursion sei doch wesentlich anschaulicher. So zeigte Hans-Jörg Löther den Jugendlichen zunächst die Räume der GWV. „Natürlich sind wir als Unternehmen immer an Nachwuchs interessiert“, warb der Geschäftsführer die Schüler für eine Ausbildung oder ein Praktikum.

In der Galerie in der Marktgasse erklärte Hans-Jörg Löther dann, worauf es beim Wohnungsmieten ankommt. Im Schnitt zahlten Mieter monatlich bis zu 35 Prozent ihres Nettoeinkommens, was in Wittstock bei 1300 Euro liege, für eine Wohnung. „Wir können es uns hier gar nicht erlauben, mit so hohen Quadratmeterpreisen wie in Berlin oder Potsdam zu werben“, sagte der Geschäftsführer.

Fast 1300 Wohnungen verwaltet

Die GWV ist eine von drei großen Wohnungsverwaltungsgesellschaften in Wittstock. Die Stadt ist 100-prozentiger Gesellschafter der GWV.

Fast 1300 Wohnungen verwaltet die GWV. 190 davon in der Innenstadt, 543 in der Röbeler Vorstadt, 200 im Waldring, 200 im Bohnekamp und 180 in den Wittstocker Ortsteilen.

Damit bei energetischen Sanierungen die Mietpreise nicht zu weit in die Höhe schießen, versuche die GWV, möglichst viel Förderung vom Land zu erhalten. Die Mieteinnahmen sollten die Kosten für den Bau, das Personal und neue Investitionen decken.

Die Schüler übten das Bewerben um eine Wohnung. Quelle: Christian Bark

Hans-Jörg Löther klärte die Jugendlichen zudem über Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern auf. „Mir war neu, dass die Kündigungsfrist von drei Monaten auch im Todesfall bestehen bleibt“, stellte die 17-jährige Franziska Müller fest. Auch haben sie nicht gewusst, dass es Energieausweise für Wohnungen gibt. „Nehmt Euch eine Wohnung mit guten Energiewerten“, empfahl Löther.

Von Christian Bark

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