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Ostprignitz-Ruppin Schüler sind Stromfressern auf der Spur
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler sind Stromfressern auf der Spur
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02:15 29.01.2016
Die Schüler untersuchten die Schulräume auf ihre Temperatur und Wärmequellen. Viel Energie verbraucht der zentrale Server. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Welche Geräte ziehen richtig viel Energie und wo gibt es Möglichkeiten, Strom oder Wärme einzusparen? Diesen und anderen Fragen sind derzeit die Schüler der Klasse 8 c am Wittstocker Gymnasium auf der Spur. Die 25 Jugendlichen nehmen an der „Mission Energiesparen 2015/16“ teil, die das Energieversorgungsunternehmen EMB Mark Brandenburg bereits zum sechsten Mal organisiert. Thema der diesjährigen Mission ist die Frage: „Energiefresser an der eigenen Schule?“ Am Montagnachmittag trafen sich die Schüler mit ihrem Physiklehrer und Marita Stachowski von der Stadtverwaltung, um Berechnungen an konkreten Beispielen in ihrer Schule anzustellen.

„Die Schüler errechnen den jährlichen Verbrauch und unterbreiten Lösungsvorschläge, wie dieser verringert werden kann“, informiert Physiklehrer Bernd Frühauf. Davon hätten zum einen die Jugendlichen was, weil sie an konkreten Beispielen ihre Mathe- und Physikkenntnisse zum Einsatz bringen können. Zum anderen profitiere die Schule, weil so über Missstände und Alternativen nachgedacht werde. Das mögliche Preisgeld, 3000 Euro gibt es für den Sieger, sei natürlich auch nicht zu verachten. Es kommt zu gleichen Teilen der Schule sowie der Klasse zugute. Und noch wer profitiert davon: Die eigene Familie.

Wittstocker liegen bislang vorne

„In der ersten Runde mussten wir Energiefresser bei uns zuhause aufspüren“, erinnert sich Johanna Graf. Die 14-Jährige ist Teamleiterin der Gruppe „Wärme“ und ist als solche für das Ausfüllen der Teilnahmebögen zuständig. „Diese enthalten mehrere Aufgaben und verlangen Lösungsvorschläge“, erklärt EMB-Mitarbeiter Harald Jäger. Er ist an diesem Nachmittag nach Wittstock gekommen, um Schülern Fragen zu beantworten.

Derzeit führt Wittstock das Ranking der 28 teilnehmenden Schulen aus ganz Brandenburg an. „Wir waren total überrascht, dass wir so viele Punkte in der ersten Runde bekommen haben“, freut sich Johanna. Die Klasse habe doppelt so viele Punkte wie der aktuell Zweitplatzierte. Nach der zweiten Runde entscheidet sich dann, ob die Wittstocker ein Modell einer energieeffizienten Schule bauen und damit am Endausscheid Ende April in Potsdam teilnehmen dürfen.

Von Christian Bark

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