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Ostprignitz-Ruppin Schüler starteten beim Lauf für Toleranz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler starteten beim Lauf für Toleranz
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00:17 26.09.2016
Die Sportler schickten mehr als 80 Brieftauben zum Auftakt des Sportfestes gen Himmel. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Ein buntes Meer aus weißen, gelben, orangefarbenen, roten und grünen Leibchen setzte sich am Freitagvormittag in Wittstock in Bewegung. Mehr als 200 Schüler aus allen Wittstocker Schulen sowie der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe starteten beim 7. Kinder- und Jugendsportfest auf dem Sportplatz an der Stadthalle.

Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, eröffnete das Sportfest und begrüßte dabei alle Schulleiter, Vertreter des Kreissportbundes (KSB) und Landtagsabgeordnete Ina Muhß (SPD). Die Veranstaltung lief im Rahmen der interkulturellen Woche und unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ Die Stadt Wittstock holte im vergangenen Jahr erstmals den Kreissportbund (KSB) ins Boot. „Der KSB stellt die Staffelspiele zusammen“, sagte Jean Dibbert, Sprecher der Stadt Wittstock. „Wir wollen uns gegenseitig tolerieren und anerkennen“, so Kippenhahn. Anschließend starteten mehr als 80 Brieftauben der Wittstocker Kleintierzüchter gen Himmel.

Spannender Wechsel des Staffelstab. Quelle: Christamaria Ruch

Beim Staffellauf für „Demokratie und Toleranz“ zählen keine Siege. Hingegen winken bei den Staffelspielen Pokale. Dabei setzte sich die Waldringschule vor der Diesterweg- und Nadelbachschule durch.

Erstmals starteten Schüler aus der Mosaikschule beim Lauf. „Wir haben uns das Sportfest im vergangenen Jahr angesehen und dann für die Teilnahme entschieden“, sagte Sportlehrer Karsten Weis. „Es geht vor allem darum, dass alle mit Spaß und Freude dabei sind und wir möchten zeigen, dass unsere Schüler fit sind“, so Weis. Immer wieder wird er mit Fragen konfrontiert, ob etwa seine Schüler überhaupt an so einem Lauf teilnehmen können. „Wir möchten deshalb heute auch Vorurteile ausräumen – ganz im Sinne der Toleranz.“ Mit seinem Kollegen Rico Lagansky von der Schule „Lernen“ stellte Weis eine gemischte Staffel zusammen.

Hier wird an den Medaillen vorbeigelaufen. Quelle: Christamaria Ruch

„Ich begrüße diesen Lauf für Toleranz“, sagte Ingrid Hille, Leiterin der Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt „Lernen“. Dabei schränkte sie ein: „Dieses Sportfest trägt den Gedanken der Toleranz und wegen dieses besonderen Namen sollte das auch eine besondere Veranstaltung sein. Warum müssen die Staffelspiele als Wettbewerb laufen?“

Karsten Weis sagte später: „Das war schön, aber beim Ablauf ist noch Luft nach oben. Toleranz ist gut und daher muss nicht alles perfekt sein.“ Stadt-Pressesprecher Jean Dibbert räumte ein: „Eventuell muss das Sportfest im nächsten Jahr anders vorbereitet werden.“

Von Christamaria Ruch

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