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Ostprignitz-Ruppin Schüler testen Berufe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schüler testen Berufe
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00:34 17.03.2018
Jessica Flöter und Stefan Mannsfeldt in der Metallwerkstatt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die einen wissen schon ganz genau, was sie nach der Schule einmal werden wollen, die anderen sind noch auf der Suche – oder haben sich noch gar keinen Kopf gemacht, womit sie später mal ihr Geld verdienen wollen. Für etwas mehr Klarheit bei den Mädchen und Jungen soll das sogenannte Praxislernen für Schüler sorgen. Dabei schnuppern die Achtklässler in den Berufsalltag von Handwerkern. Möglich ist das beim Neuruppiner Beruflichen Qualifizierungszentrum (BQZ) oder auch beim Internationalen Bund, der wie das BQZ dafür Räume und Werkstätten in Treskow unterhält.

Welchen Beruf soll ich einmal erlernen? Wo liegen meine Interessen und Fertigkeiten? Gut, wenn man ein paar Berufsfelder einmal selbst erleben kann. Beim Praxislernen in Neuruppin haben Schülerinnen und Schüler dazu Gelegenheit.

Felix Fried aus Karwe weiß schon genau, was er nach der Schule machen will. Der 14-Jährige würde gern Erzieher werden. Etwas Erfahrung hat er bereits. Felix kümmert sich öfters um seinen drei Jahre alten Cousin. „Das macht mir Spaß.“ Am Mittwoch ging es für den Schüler und seine Klassenkameraden von der Neuruppiner Puschkinschule jedoch um andere Berufsfelder. Beim Internationalen Bund (IB) konnte und musste gemauert, gegärtnert, gezeichnet, geschraubt und massiert werden. „Wir haben die Bereiche Bau, Metall, Garten, Landschaftsbau, Natur sowie Körper und Kosmetik im Angebot“, sagte Ausbilder Rudolf Rienaß.

Manuela Rauch (16) aus Vichel hat durch die sogenannte Berufsorientierung gestern entdeckt, dass Kosmetikerin durchaus ein Beruf für sie sein könnte. Für Jannis Müller (14) steht indes fest, dass es was „Handwerkliches“ sein muss. „Ich will selber etwas machen“, sagte der Neuruppiner. Etwas Erfahrung hat er bereits. Jannis hat zuhause schon mehrfach mit Holzlatten im Schuppen gearbeitet. Gestern zeigte er, dass er auch recht gut mauern kann.

Viele Schüler schwanken noch

Das gilt ebenfalls für Linus Hübner (14). „Es ist gut, dass man sieht, was man gemacht hat.“ Der Neuruppiner schwankt derzeit noch, ob er Kfz-Mechatroniker werden will oder sein Glück in der Metallbearbeitung versucht. Johanna Hahn (13) weiß indes auch nach den Stunden im Gärtnereibereich nur eines: dass sie später weder etwas mit Kosmetik machen, noch in einem Büro arbeiten will. Panitsara Phiromnak (14) aus Altfriesack möchte indes Architektin werden.

Ausbilder Rienaß findet es gut, dass sich die Schüler durch das Projekt, das vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, mal in verschiedenen Bereichen ausprobieren können. Schließlich suchen viele Firmen Nachwuchs.

Von Andreas Vogel

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