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Ostprignitz-Ruppin Schülerin aus Protzen siegt beim Wettbewerb
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schülerin aus Protzen siegt beim Wettbewerb
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00:33 02.10.2015
Vanessa Haberland mit ihrem Logo. Bürgermeistern Ute Behnicke, Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck (l.) und Gemeindevertreter Uwe Behnicke gratulierten. Quelle: Celina Aniol
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Fehrbellin

Wortlos legte ihre Mutter ihr die Bewerbungsunterlagen für den Logo-Wettbewerb auf den Schreibtisch. Sie ahnte, dass ihre zeichenbegeisterte Tochter die Aufgabe reizen könnte – und tatsächlich biss Vanessa Haberland an. „Ich habe gleich losgezeichnet“, erzählt die Schülerin. Sie brachte prompt elf mögliche Markenzeichen für die Bürgerstiftung Fehrbellin ganz klassisch per Hand zu Papier. „Wir hatten gerade das Thema Logos im Fach Gestaltung, Medien, Technik, das hat einfach gepasst“, sagt die 17-Jährige aus Protzen, die am Neuruppiner Oberstufenzentrum ihr Abitur machen will.

Einer ihrer Entwürfe machte auch das Rennen bei dem Wettbewerb, bei der die Bürger selbst den Sieger unter den vier Favoriten des Stiftungsrats küren durften. Gleich 231 von 316 Stimmen entfielen auf das Logo mit dem schattenhaften Umriss eines Menschen, das laut Urheberin als die gebende Hand der Stiftung oder auch als ein Bürger, dem geholfen wird, gedeutet werden kann. Mit dieser Idee setzte sich Vanessa Haberland, die Mediengestalterin werden will, klar gegen fünf weitere Mitbewerber durch und gewann die ausgelobten 500 Euro. „Sie hat einfach den Nerv der Zeit getroffen“, sagt Fehrbellins Bürgermeisterin und Stiftungsratmitglied Ute Behnicke. „Ihr Entwurf ist schlicht, elegant, stilvoll. Er war auch mein heimlicher Favorit.“

Vanessa Haberland Quelle: Celina Aniol

Etwa 13 000 Euro hat der Stiftungsrat in diesem Jahr bereits vergeben. Gefördert wurden unter anderem die Kegler von SV 90 Fehrbellin und der TSV Wustrau für ihre Jugendprojekte, die Fehrbelliner Schützengilde für die große Schlachtnachstellung oder die Neuruppiner Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder für Arbeitsmaterialien. Eine kleine Summe ist noch übrig. Die wird aber auch gebraucht, damit die Stiftung in eigener Sache agieren und beispielsweise neue Flyer drucken lassen kann – dann natürlich mit dem Logo. Etwa 14 000 Euro kann die Ende 2013 von der Gemeinde mit einem Grundstock von einer halben Million Euro gegründete Stiftung 2016 ausschütten. „Es lohnt sich also, einen Antrag zu stellen, Gutes zu tun – und sich dabei helfen lassen“, sagt Ute Behnicke. Besonders willkommen seien dabei Projekte in den Bereichen Bildung und Integration. „Wir machen keine Vorauswahl, das ist aber das, was uns noch ein bisschen fehlt und was wir uns wünschen.“ Abgelehnt wurden bisher nur Ideen, die dem Zweck der Stiftung nicht entsprachen. Auch später, wenn die Antragsflut größer wird, solle nicht gesiebt werden. „Dann wird es vermutlich einfach weniger Geld für die einzelnen Projekte geben“, so Ute Behnicke.

Von Celina Aniol

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