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Schützen aus Wusterhausen legen los

Voller Veranstaltungskalender Schützen aus Wusterhausen legen los

Die Wusterhausener Schützen waren am Sonnabend Gastgeber der Kreismeisterschaften und damit der ersten Schießsportveranstaltung des neuen Jahres. Auch sonst halten sie ihrer Veranstalterrolle die Treue: von Osterfeuer bis Kreisschützenfest und Halloween.

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Mit Luftgewehr und Luftpistole absolvierten Schützen aus dem gesamten Landkreis ihren ersten Wettkampf des Jahres.

Quelle: Alexander Beckmann

Wusterhausen. Stünden nicht so viele Autos vor dem Gebäude, bekäme wohl kaum jemand mit, dass im Wusterhausener Schützenhaus gerade eine Kreismeisterschaft im Schießen ausgetragen wird: Da knallt nichts. Selbst drinnen ist das leise Tocken der Luftdruckwaffen kaum zu vernehmen – dabei geht es drumherum ausgesprochen ruhig zu. Konzentration heißt das Stichwort.

37 Starter aus dem gesamten Landkreis hatten sich zu der ersten sportlichen Veranstaltung der Schützengilde Wusterhausen am Sonnabend angemeldet. Sie ist dank ihrer modernen Treffererfassungstechnik schon beinahe traditionell Ausrichter des Wettkampfes.

„Das ist der erste Wettkampf, wenn man sich weiterqualifizieren will“, erklärt Sandy Plutniok die Bedeutung der Veranstaltung. „Die Starterzahlen sind dieses Jahr sehr gut.“ Vor allem seien viele jugendliche Sportler angetreten – auch aus Kyritz und Wusterhausen. Nur mit guten Ergebnissen bei der Kreismeisterschaft besteht die Chance auch auf Landes oder sogar Bundesebene an Wettkämpfen teilnehmen zu können.

Plutniok selbst ist einer der besten Pistolenschützen der Gastgeber, holte im vergangenen Jahr den Kreismeistertitel in seiner Altersklasse, wurde Kreisschützenkönig und Drittplatzierter beim Landeskönigsschießen. „Das letzte Jahr ist sportlich gut gelaufen“, schätzt er ein. Drei Wusterhau­sener seien bei den Landesmeisterschaften gestartet. Detlef Wolter beendete seine Amtszeit als Landesschützenkönig. Laut Plutniok eine tolle Sache für die Wusterhausener: „Da hat er den Landesschützenbund und natürlich auch uns beim Deutschen Schützentag vertreten“, sagt Sandy Plutniok.

Die Schützengilde versteht sich nicht nur als reiner Sportverein. Einige der beliebtesten Veranstaltungen der Dossestadt gehen auf ihr Konto. Höhepunkt des vergangenen Jahres war dabei wieder einmal das Wusterhau­sener Schützenfest im September, das mittlerweile 22. in Folge. Zum wiederholten Male war es gleichzeitig auch das Kreisschützenfest. Der Kreisschützenbund feiert bei der Gelegenheit sein 20-jähriges Bestehen. An drei Tagen ging es auf dem Vereinsgelände in der Schulstraße zum Teil hoch her. Ein Festumzug führte durch die Stadt.

Weitere Veranstaltungen waren über das gesamte Jahr verteilt: das Osterfeuer, das Fest zum Himmelfahrtstag, die große Halloweenparty, der Tag der offenen Tür auf dem Schützengelände, „Gastspiele“ bei Dorffesten unter anderem in Bantikow und Lohm und auf dem Wusterhausener Nikolausmarkt und dazu noch eine Menge vereinsinterner Aktivitäten plus eine lange Reihe auswärtiger Auftritte. „Das war eigentlich ziemlich viel“, resümiert Sandy Plutniok. Selbst er als erfahrenes Mitglied braucht die Unterstützung seiner Sportfreunde, um alle Aktivitäten aufzählen zu können.

Rund 80 Mitglieder zählt die Schützengilde aktuell, darunter zehn Jugendliche. „Der Nachwuchs ist uns immer wichtig“, erklärt Plutniok und verweist auf das Training immer freitags ab 17 Uhr im Schützenhaus. Die Erwachsenen seien dann ab 19.30 Uhr willkommen. „Wir haben auch eine Facebookseite, wo man uns anschreiben kann“, ergänzt Sven Damm. „Wir sind da auch schnell mit Antworten.“

Am Sonnabend geht es aber erstmal um anderes: Der Wettkampf nimmt seinen Lauf und ist durchaus auch eine Frage der Ehre: „Die Wusterhausener stehen ja immer in harter Konkurrenz zu den Linowern“, so Damm. Jetzt gehe es darum, den Heimvorteil zu nutzen. Sandy Plutniok beendet seinen Wettkampftag mit einem neuen Kreisrekord.

Von Alexander Beckmann

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