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Ostprignitz-Ruppin Schulbuchverkauf läuft auf Hochtouren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schulbuchverkauf läuft auf Hochtouren
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19:16 18.08.2016
Jana Kolar-Voigt hat die Fontane-Buchhandlung 2012 von ihrer Mutter übernommen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Zwei Wochen noch, dann sind die Sommerferien in Brandenburg wieder vorbei und der Schulalltag ruft. Bis dahin sollten nicht nur die Füller mit neuen Patronen bestückt und die Bleistifte gespitzt sein, sondern auch auf der Liste mit den zu kaufenden Arbeitsheften und Schulbüchern sollte ein dicker Haken für „Erledigt“ sein.

In der Verordnung über die Zulassung von Lernmitteln und über die Lernmittelfreiheit – kurz: Lernmittelverordnung – des Landes Brandenburg ist geregelt, dass den Schülern bestimmte Lernmittel leihweise und unentgeltlich überlassen werden. Ausgenommen davon sind beispielsweise Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Aufgabensammlungen, weil sie ohnehin nur einmal verwendbar sind. Um deren Beschaffung müssen sich Eltern und Kinder selbst kümmern.

Schulbuchauftrag ging an Fontane-Buchhandlung

Eine von der Schule zu Beginn der Sommerferien ausgehändigte Liste hilft Eltern und Buchhändlern wie Jana Kolar-Voigt von der Neuruppiner Fontane-Buchhaldung, den Überblick zu behalten. In ihrem Geschäft in der Karl-Marx-Straße stapeln sich in mehreren Regalen Arbeitshefte und Bücher für nahezu alle Klassenstufen – eine Leiter ist da unabdingbar. „Wir haben den Verkauf zwar gut geplant, aber die Stoßzeit ist schon jetzt in den letzten zwei Ferienwochen“, sagt Kolar-Voigt. „Es gibt aber auch ein paar Eltern, die gleich zu Beginn der Ferien kommen, weil sie den Einkauf einfach erledigt haben wollen.“ Als zusätzlicher Service werde seit drei Jahren außerdem angeboten, die Hefte und Bücher vor Ort in einen Schutzumschlag einschlagen zu lassen.

Die Fontane-Buchhandlung hat in diesem Jahr den Zuschlag für den von der Stadt ausgeschriebenen Schulbuchauftrag erhalten. Das heißt, dass Kolar-Voigt und ihr Team sämtliche Schulbücher für die städtischen Schulen bei den Verlagen bestellen und diese dann ausliefern. Mittlerweile seien alle Bücher eingetroffen und würden an die Schulen verteilt. „Da haben wir uns natürlich sehr gefreut, denn so ein Auftrag ist schon eine Hausnummer“, sagt die Chefin. Der Gewinn beim Schulbuchverkauf sei zwar insgesamt gering, dennoch sichere die Auftragshöhe immerhin zwei Monatsgehälter.

„Wir leben eigentlich vom Weihnachtsgeschäft“, sagt Kolar-Voigt. „Insgesamt kann man sagen, dass die zweite Jahreshälfte für uns immer besser läuft, das erste Halbjahr ist die Saure-Gurken-Zeit für Buchhändler.“

Im Amt Rheinsberg kein spezieller Schulbuchverkauf

Bei Kerstin van der Mee, Inhaberin der Buchhandlung „Ruppiner Lesezeichen“ vermische sich der Verkauf von Schulbüchern und Arbeitsheften mit dem Alltagsgeschäft, erzählt die Unternehmerin. Für den Schulbuchauftrag habe sie sich nicht beworben, dafür sei ihr Geschäft ohnehin zu klein. „Die Eltern kommen mit ihren Listen her und wir bestellen das, was sie brauchen. Ziemlich unspektakulär“, sagt van der Mee und lacht. „Die ganz schnellen Eltern kommen gleich zu Beginn der Ferien, aber ein paar Nachzügler gibt es immer. Und manchmal werden zu Schuljahresbeginn auch noch mal neue Buchempfehlungen ausgesprochen.“

Im Amt Rheinsberg wird auch der Elternanteil der Schulbuchbestellung direkt durch die Schulen geordert, wie Frank Förster von der Tucholsky-Buchhandlung erklärt. Ein spezieller Schulbuchverkauf finde somit nicht statt. „Einzelne Schulbuchbestellungen von Kunden werden das ganze Jahr über im Tagesgeschäft mit abgewickelt.“

Von Josephine Mühln

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