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Schulstandorte bis 2022 gesichert

Blumenthal Schulstandorte bis 2022 gesichert

Die beiden Schulstandorte der Gemeinde Heiligengrabe sind bis 2022 gesichert. Blumenthal und Heiligengrabe weisen stabile Schülerzahlen auf. Auch die anvisierten Investitionen in den Grundschulen zeigen, wie wichtig die Schulen für die Gemeinde sind. Damit sind Zweifel über den Fortbestand der Blumenthaler Schule aus dem Weg geräumt.

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Kurze Wege für kurze Beine: Die Grundschule in Blumenthal hat eine Zukunft.

Quelle: Christamaria Ruch

Blumenthal. Bis 2022 ist der Betrieb an den beiden Grundschulen in Blumenthal und Heiligengrabe gesichert. Grundlage dafür sind „stabile Schülerzahlen im Schulentwicklungsplan“, sagte Christiane Hamelow von der Gemeindeverwaltung Heiligengrabe am Dienstagabend im Bildungsausschuss. Dieser tagte in der Kleinen Grundschule in Blumenthal.

Investitionen in beide Schulen

Die Schulentwicklungsplanung des Landkreises schlüsselt in der Fortschreibung 2017 alle bis Schuljahr 2021/2022 prognostizierten Schülerzahlen im Gemeindebereich auf. Diese Unterlagen liegen beiden Schulen vor. Am kommenden Montag, 27. Februar, wird in beiden Schulkonferenzen darüber diskutiert. „Eventuell nehmen die Schulen noch Ergänzungen oder Änderungen vor“, informierte Hamelow. Auch die „avisierten Investitionen in Blumenthal und Heiligengrabe zeigen, wie wichtig die Schulen für die Gemeinde sind“, so Hamelow. Die vorliegende Schulentwicklungsplanung räumt damit die Zweifel um den Fortbestand des Schulstandortes Blumenthal aus dem Weg.

Mit Blick auf die Blumenthaler Schülerzahlen im Schulentwicklungsplan wird deutlich, dass auch die kommenden sechs Jahre der einzügige sowie jahrgangsübergreifende Unterricht gesichert ist. Außerdem gewähren die Investitionen aus den Jahren 2013 bis 2016 Sicherheitsstandards in der Schule.

Sicherheit geht vor

Der zweite Rettungsweg sowie der zweite Fluchtweg wurden fertig gestellt. Dabei investierte die Gemeinde 148 700 Euro. Auch in diesem Jahr ist in Blumenthal eine Baumaßnahme vorgesehen, wie aus dem Schulentwicklungsplan hervorgeht. Diese umfasst eine Brandmeldeanlage und Sicherheitsbeleuchtung im Wert von 73 000 Euro. „Ist das nicht ein verkehrter Ansatz? Müsste nicht erst die Elektroanlage erneuert und dann die Brandmeldeanlage in Angriff genommen werden?“, fragte Bettina Teiche. Sie nahm stellvertretend für Christian Rieger am Bildungsausschuss teil. Auf Nachfrage der MAZ teilte Bauamtsleiterin Andrea Asse dazu mit: „Die Reihenfolge ist so genau richtig. Sicherheit geht vor. In einer Gefahrensituation ist es am wichtigsten, die Personen zunächst sicher nach draußen zu geleiten.“

Bei der Fragestunde stand das Thema Rückerstattung des Essengeldes für den Kitabereich im Raum. Dazu erläuterte Hamelow das Prozedere. Eine Arbeitsgruppe im Landkreis ermittelt derzeit die Grundlagen für die Ersparnis. Anfang Juni soll dann auf der Gemeindevertretersitzung in Heiligengrabe dahingehend eine Beschlussvorlage zur Abstimmung kommen.

Von Christamaria Ruch

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