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Schwere Geschütze aufgefahren

Historische Vereine in Lohm Schwere Geschütze aufgefahren

Ohrenbetäubendes ereignete sich am Wochenende im Schlosspark von Lohm (Ostprignitz-Ruppin). Die Historische Gesellschaft zu Kyritz hatte eingeladen. Dem Ruf folgten befreundete Vereine, die alten Vorbildern nachempfundene Geschütze mitbrachten, mit denen sie auch schossen.

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Wie aus der Zeit gefallen: Gruppenfoto von Teilnehmern des historischen Biwaks am Sonnabend vor Schloss Lohm.

Quelle: André Reichel

Lohm. Ohrenbetäubend. Dieses Wort reicht, um zu beschreiben, wie es war am vergangenen Wochenende in Lohm. Dorthin hatte die Historische Gesellschaft zu Kyritz, ein Verein zur Traditionspflege, eingeladen. Dem Ruf folgten Mitglieder befreundeter Vereine aus Fehrbellin, Stendal, Rostock, Groß Beeren und Berlin, die ihre Geschütze mitbrachten. Der brandenburgisch-preußischen Artillerietradition verbunden, beschäftigt sich der gastgebende Verein seit vielen Jahren mit den Uniformen, Geschützen und Handfeuerwaffen aus der Zeit des dritten schlesischen Krieges 1756 bis 1763 , sowie der Zeit der Befreiungskriege 1813 bis 1815 und der Zeit der Einigungskriege 1864 bis 1871.

An die Kanonen, fertig, los

An die Kanonen, fertig, los!

Quelle: André Reichel

Nicht nur das militärische, auch das zivile Leben, die Sitten und Gebräuche, das tägliche Leben und die gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit werden von den Kyitzer Vereinsleuten beleuchtet und mit gleicher Hingabe detailgetreu dargestellt.

Los ging alles bereits am Freitagabend mit der „Requirieren“ genannten Aktion, bei der die historisch gewandeten „Soldaten“ in Lohm von Haus zu Haus gingen und von den Dorfbewohnern Lebensmittel „einforderten“. Davon kochten die Soldatenfrauen im Zeltlager hinterm Schloss am Folgetag eine leckere Suppe. Gleich zwei Mal, vormittags und nachmittags, wurde am Sonnabend mit Kanonen, Haubitzen und Mörsern – allesamt Nachbauten nach historischem Vorbild – geschossen. Dutzende Lohmer waren in den Schlosspark gekommen, um diesem Schauspiel beizuwohnen. Vorher aber wurden Ohrenstöpsel an alle verteilt, damit niemand Schaden nimmt.

Die erste Veranstaltung dieser Art lag nun schon vier Jahre zurück – die jetzige wird gewiss nicht die letzte in Lohm gewesen sein.

Von André Reichel

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