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Schwertransport ohne Genehmigung auf A24

Laster soll Brücke gerammt haben Schwertransport ohne Genehmigung auf A24

Ohne Sondergenehmigung sind am Donnerstagabend gleich neun Schwertransporter im Konvoi über die A24 in Richtung Hamburg gebrettert – doch von der Polizei war keine Spur. Als sie dann am Dreieck Havelland vor der Brücke stoppten, um die Fahrzeuge abzusenken, rief ein Autofahrer die Beamten. Hinter den Lastern staute es sich erheblich.

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Ein Schwertransporter benötigt neben einer Genehmigung auch eine Polizeibegleitung. Die Auflagen haben neun Schwerlaster am Donnerstag nicht erfüllt.

Quelle: MAZ/Archiv

Walsleben. Das wird ein teuerer Spaß für die Transportunternehmen: Gleich neun Schwerlaster waren am Donnerstagabend auf der Autobahn 24 in Richtung Hamburg ohne umfangreiche Genehmigung unterwegs. Sechs Fahrzeuge mit drei Begleitfahrzeugen wurden bereits auf dem Rastplatz Walsleben/Ost und auf einem, dem nahegelegenen Parkplatz, von der Polizei festgestellt. Drei weitere Schwerlaster konnten zwar nicht mehr in Brandenburg, aber auf dem Rastplatz Stolpe (Mecklenburg-Vorpommern aufgegriffen werden. Sie sollen auf dem Weg das Mauerwerk einer Brücke beschädigt haben.

Schwertransporter ohne Polizeischutz

Aufmerksam wurde die Polizei auf die Schwertransporter erst, als ein Autofahrer gegen 20.37 Uhr bei der Polizei in Erfahrung bringen wollte, warum mehrere Großraum- und Schwerlasttransporte ohne Polizeibegleitung das Autobahndreieck Havelland passiert haben. Mehrfach stoppten die Mega-Laster auf der Autobahn zum Absenken an den Brücken. Dahinter entstand ein großer Stau.

Gegen Auflagen verstoßen

Als die Autobahnpolizei auf dem Rastplatz Walsleben/Ost anrückte, wurde schnell klar: Zwar gibt es eine Genehmigung, aber gegen sämtliche Auflagen wurde verstoßen. Sie haben weder die Fahrzeit von 22 bis sechs Uhr am Morgen eingehalten, es gab keine Beifahrer und die Polizeibegleitung fehlte auf der festgelegten Strecke. Außerdem wurde lediglich eine Konvoifahrt mit zwei Fahrzeugen angemeldet. Auf dem Rastplatz trafen die Beamten allerdings sechs an. Die waren mit Raummodulen beladen.

Die Weiterfahrt wurde dem Konvoi versagt. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die Spedition wie die Fahrer und Begleiter wurden gefertigt. Am Ende konnte nur ein Groß- und Schwerlast-Konvoi die Fahrt entsprechend mit Polizeibegleitung um 00:00 Uhr fortsetzen.

Brücken werden überprüft

Als auch die letzten Schwertransporter in Stolpe von der Polizei aufgegriffen wurden, überprüften die Beamten zunächst die Ladung. Ein Autofahrer hatte bei der Polizei angerufen und angegeben, dass die Oberkante der Raummodule an der Brücke entlang geschabt sei. Doch die Beamten konnten keine Beschädigungen feststellen. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei in Wittstock überprüfen nun alle passierten Brücken.

Von MAZonline

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